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Show-Wiederholung: Waldi schäumt vor Wut - der dreisteste Verkäufer von "Bares für Rares"

Ein alter Kronleuchter sorgte 2017 für Zoff bei "Bares für Rares": Der Verkäufer hielt ihn für ein wertvolles Objekt, Kunsthändler Waldi für "fritte". Jetzt wiederholte ZDF Neo den großen Eklat.

Walter Lehnertz von "Bares für Rares" gestikuliert wild mit den Händen.

Walter Lehnertz von "Bares für Rares" gestikuliert wild mit den Händen.

Es gibt nur wenige Sendungen im deutschen Fernsehen, die den Wunsch nach Eskapismus besser befriedigen: "Bares für Rares" ist der Gegenentwurf zu krawalligen Reality- und Dokusoaps bei RTL und Co. Horst Lichter begrüßt als immer freundlicher und empathischer Gastgeber Menschen, die ihren alten Hausrat zu Geld machen wollen. Die meisten Teilnehmer verlassen die Trödelshow mit einem Lächeln und einer Menge Geld. Die sind glücklich, die Händler machen ein Geschäft. Alle sind zufrieden. "Bares für Rares" ist das "Unsere kleine Farm" der TV-Shows. Herrlich.

Doch in einer am Montag auf ZDF Neo wiederholten Folge (Erstausstrahlung 2017) war der wohl unverschämteste Verkäufer aller Zeiten noch einmal zu sehen. Ein 60-jähriger Kandidat fühlte sich wegen der Einschätzung seines Kronleuchters ungerecht behandelt. 4000 D-Mark hatte er einst für seinen Kronleuchter bezahlt, die wolle er nun auch wieder haben - "mindestens". Doch Experte Alfred Maier mochte die Vorstellungen des Verkäufers nicht teilen.

"Bares für Rares"-Experte spricht Tacheles

"Sind die Gläser mal ersetzt worden?", fragte der Experte. "Ja", gab der Verkäufer zu, doch diese seien ja leicht auszutauschen. "Dann sind sie aber nicht original", konterte Maier. "Nun machen sie den Kronleuchter doch nicht schlecht", widersprach der Rheinländer. Auch dass der Kronleuchter vor 200 Jahren mal in einem Schloss gehangen habe, hielt der Experte für unwahrscheinlich. "Das Stück ist um 1910", führte Maier in seiner Expertise aus. Deshalb schätzte er den Wert auf nicht höher als 800 bis 1000 Euro.

"Ich bin gut im Verhandeln", gab sich der Verkäufer zuversichtlich. Der Schätzpreis von 1000 Euro sei ja nur ein Richtwert. Im Händlerraum erzählte er dann erneut die Geschichte von Schloss Biesterfeld. "Die Lampe stammt von 1880", flunkerte er. Doch es half alles nichts. Mehr als 200 Euro war den Händlern der beschädigte Kronleuchter nicht wert.

Eklat mit Händler Walter Lehnertz

"200 Euro, das ist eine Beleidigung. Mein Vogelhäuschen kostet schon mehr", empörte sich der ältere Herr. Als sich dann Walter Lehnertz einmischte und darauf hinwies, dass die Porzellanrosen kaputt seien, eskalierte die Situation. "Aber Walter, mach' das doch nicht schlecht, du kaufst das nicht und fertig", fuhr der Verkäufer den Händler an. "Aber ich darf schon was sagen", konterte Lehnertz, der vom unverschämten Verkäufer nachgeäfft wurde.

Fabian Kahl versuchte es noch einmal im Guten. "Meine Rechnung geht so: 200 Euro für den Kronleuchter, 300 Euro für den Ersatz der Gläser und 200 für die Reparatur der Porzellanrosen. Macht 700 Euro", rechnete der Kunsthändler vor. "Dann bist du raus", bläffte der Verkäufer, der alle Händler duzte und seinen Kronleuchter schließlich wieder mit nach Hause nehmen musste. Kein Geschäft.

Kaum war er aus dem Raum, entlud sich bei Walter Lehnertz die Empörung. "Ich mache nichts schlecht, das war einfach die Wahrheit. Das Ding ist fritte."

mai
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo