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"Bares für Rares" Goldpreis viel zu niedrig berechnet – Armband erzielt "unfassbar viel Geld"

Bares für Rares: Ehepaar Hempel, Moderator Horst Lichter und Expertin Wendela Horz
"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter plaudert mit den Verkäufern Anke und Matthias Hempel. Expertin Wendela Horz untersucht schonmal den Schmuck.
© ZDF
Ein Armband sorgt bei "Bares für Rares" für eine Überraschung. Mit gerade mal 1000 Euro hatten die Besitzer gerechnet. Doch allein der Goldpreis ist das Dreifache wert.

"Ich hänge nicht an den Schmuckstücken", sagt Anke Hempel aus Landsberg. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Matthias kommt sie zu "Bares für Rares", um ein Goldarmband und einen Ring zu verkaufen. Die beiden Teile waren Geburtstagsgeschenke ihrer Eltern. Doch getragen hat sie den Schmuck nie. Was sie nicht wusste: Jahrelang lag ein kleiner Schatz in ihrem Schmuckkästchen.

"Dieses Armband aus Rot- und Gelbgold war Ende der 60er Jahre sehr beliebt", sagt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz über das massive Schmuckstück. Das Armband sei aus 750er Gold gefertigt. "Zwar nicht massiv, aber es bringt einiges an Gewicht auf die Waage", konstatiert die Expertin. Beim Ring sei vor allem das Alter interessant. "Der ist um 1910 entstanden, die Diamanten sind aber deutlich älter." Beide Teile seien hübsch gestaltet und werde auch heute noch gerne getragen.

"Bares für Rares"-Expertin sorgt für Überraschung

999 Euro hätte Besitzerin Hempel gerne für ihre beiden Schmuckstücken. Doch allein der Goldwert übersteigt ihren Wunschpreis bei weitem. "Beim Ring haben wir Gold im Wert von 150 Euro", sagt Wendela Horz. Beim Armband sind es sogar 2900 Euro. "Nur der Materialwert, also der Goldankaufswert", bestätigt die Expertin. Die Verkäufer und Moderator Horst Lichter sind baff. Da die Schmuckstücke sich auch noch gut verkaufen ließen, liege der Schätzpreis beim Ring bei 700 Euro und beim Armband bei 3500 Euro – macht insgesamt 4200 Euro. "Das ist unfassbar viel Geld", freut sich Besitzerin Hempel.

Doch was sagen die Händler dazu? "Das sieht aber gut aus", sagt Susanne Steiger, als sie das Armband begutachtet. Wolfgang Pauritsch gefällt allerdings die Ringgröße nicht. "Den hat die Dame bestimmt nur am kleinen Finger getragen", vermutet er. "Ich habe ihn gar nicht getragen", sagt Hempel. Fabian Kahl startet mit einem Gebot von 3500 Euro, dann geht alles ganz schnell. Steiger erhöht auf 4000 Euro, Pauritsch auf 4100. Doch Steiger bleibt hartnäckig und bleibt bei 4300 Euro Höchstbietende. Die Verkäufer sind einverstanden.

"Ein schönes Schmuckstück, das auch eine gute Wertanlage ist", freut sich die Händlerin. Auch die Verkäufer sind glücklich. "Das ist jede Menge Geld, das wir bekommen haben", sagt Hempel. Davon will das Ehepaar in die Ferien fahren. "Das wird ein super Urlaub."

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