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"Cougar Town": US-Sitcom schmiert auch bei ProSieben ab

Eine Sitcom für Frauen im besten Alter: Was bei "Sex and the City" funktioniert hat, müsste doch auch bei "Cougar Town" klappen, sollte man denken. Doch die deutschen Fernsehzuschauer zeigten der US-Serie bereits zum zweiten Mal die kalte Schulter.

Ü 30"-Partys florieren, und 40 ist das neue 20. Spätestens seit "Sex And The City" haben Frauen in ihren besten Jahren ein neues Selbstbewusstsein entdeckt. Das verdeutlicht auch "Cougar Town". Die erste Staffel dieser Serie lief bereits im vergangenen Jahr auf Sat1. Jetzt zeigt ProSieben die zweite Staffel, immer mittwochs um 22.45 Uhr. Im Mittelpunkt steht die frisch geschiedene Jules Cobb (Courteney Cox), der klar wird, dass sie ihre Jugend durch Ehe und Kind verpasst hat. Daher geht sie neue Wege: feiern, Spaß und jüngere Männer und all das ohne Reue oder schlechtes Gewissen. Dem 18-jährigen Sohn der Immobilienmaklerin ist das Verhalten seiner Mutter allerdings zuwider.

Die erste Staffel lief 2010 bei Sat1. Allerdings blieben die letzten beiden Folgen unausgestrahlt, vermutlich aufgrund der absinkenden Quoten. Zuletzt waren es zwischen sieben und neun Prozent beim jungen Publikum. Mit diesen beiden Episoden startete die Serie gestern Abend bei ProSieben auf dem ehemaligen Sendeplatz von "How I Met Your Mother". Allerdings scheint der Serie auch auf ihrem neuen Sendeplatz kein großer Erfolg beschieden: Nur 1,07 Millionen Zuschauer wollen die erste Folge sehen. Die zweite verlor sogar noch einmal 200.000 und kam im Anschluss nur 870.000 Zuschauer. Damit wurden die ohnehin schwachen Werte von Sat1 noch einmal unterboten. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag ab 22:15 Uhr bei nur 8,9 Prozent. Schlechte Voraussetzungen für die zweite Staffel, die ab nächster Woche auf dem gleichen Sendeplatz zu sehen ist.

che/Teleschau / TELESCHAU
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