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Emma Schweiger: Til Schweigers Tochter moderiert mit Johannes B. Kerner

Schon im Kindergartenalter stand Emma Schweiger vor der Kamera. Jetzt hat sich Johannes B. Kerner die Tochter von Til Schweiger für die Co-Moderation seiner neuen Show "Das Spiel beginnt!" geholt.

Emma Schweiger und Moderator Johannes B. Kerner stehen in der Kulisse der neuen ZDF-Show "Das Spiel beginnt!"

Emma Schweiger und Moderator Johannes B. Kerner stehen in der Kulisse der neuen ZDF-Show "Das Spiel beginnt!"

Emma Schweiger grinst. "Ich kann auf jeden Fall schon mal besser verlieren als mein Vater", sagt die Tochter von Filmstar Til Schweiger. Mutter Dana sitzt daneben und lacht. Die 46-Jährige, die seit 2005 getrennt und seit vergangenem Jahr geschieden von dem Schauspieler ist, hat ihre Jüngste zum Interview begleitet. Emma redet übers Gewinnen und Verlieren. Das Küken der Schweigers hat einen neuen Job, in dem sich alles ums Spielen dreht. "Das Spiel beginnt! Die große Show von 3 bis 99" heißt die Sendung, die das ZDF am Samstagabend um 20.15 Uhr zeigt - mit Emma als Co-Moderatorin von Johannes B. Kerner.

Kerner nimmt im Interview ebenfalls neben Emma Platz. Der mit seiner Familie so wie die Schweigers in Hamburg lebende 50-Jährige kennt seine junge Kollegin schon lange. "Emma wird sich nicht daran erinnern, aber ich habe sie mal im Urlaub kennengelernt, als sie noch ganz klein war", erzählt er. "Wir waren auch mal mit der Familie in den USA bei Schweigers, das ist allerdings auch schon ganz lange her." Daher habe er sie mit dem "Klassiker" begrüßt: "Mensch, bist du groß geworden." Das konnten auch die Zuschauer in den Kinos sehen, wo Emma gerade mit Dieter Hallervorden in "Honig im Kopf" Millionen begeisterte.

Kerners Kollege entdeckte Emma Schweiger

Die jüngste Produktion ihres Vaters bescherte Emma zugleich den Job bei der TV-Show, in der prominente Kandidaten gegen Kinder antreten. "Wenn Stars gegen Kinder spielen, passt es einfach, wenn die Co-Moderation auch ein Kind übernimmt", sagt Kerner. Es war bereits ein Casting angesetzt, wie er berichtet, doch dann sah sein Kollege Emma in "Honig im Kopf" und fand sie fantastisch. "Ich habe Til angerufen, der mir sagte, dass ich das auch mit Dana besprechen muss", erzählt Kerner. "Dann habe ich mich mit ihr zum Essen getroffen und bin eingerückt bei Schweigers. Wir haben ein bisschen gespielt und Emma hat recht schnell signalisiert, dass sie Spaß daran hätte."

Mit Gesellschaftsspielen kennt der Schweiger-Sprössling sich aus. "Mit meinen Großeltern von der deutschen Seite, also Papas Eltern, habe ich schon oft "Mensch ärgere dich nicht" gespielt - das mochte ich schon immer sehr", sagt sie. "Als ich klein war, habe ich mich aber doller geärgert." In der Show müssen sich Kandidaten wie Schauspielerin Veronica Ferres und Comedian Bülent Ceylan in mehreren Runden von Geschicklichkeits- über Action- bis hin zu Gedächtnisspielen gegen die Kinder behaupten. "Wir wollen einfach wirklich Spaß für die ganze Familie bieten", erklärt Kerner.

"Ich sehe das nicht als Arbeit"

Emma selbst sitzt nicht so oft vor dem Fernseher, wie sie erzählt. "Ich hatte zwischen 8 und 9 eine Phase, in der ich viel Fernsehen geguckt habe. Da kannte ich unsere Nachbarn noch nicht, die inzwischen meine besten Freunde sind", sagt sie. "Danach war ich mit ihnen mehr draußen und habe eigentlich nur noch Fernsehen geschaut, wenn ich krank war. Bei Serien allerdings kann ich süchtig werden." Wenn sie sich mit Freundinnen treffe, "gehen wir in den Wald und machen Quatsch oder wir sind auf dem Ponyhof".

Als Kerner so alt wie sie war, hat er von TV-Jobs höchstens geträumt. "Mit zwölf Jahren habe ich für TuS Germania Hersel Fußball gespielt, das Fernsehen war da noch weit weg", sagt er. Emma war beim Dreh ihres Kinodebüts ("Keinohrhasen") vier Jahre alt. Auf Schlagzeilen, ob ihre Tochter zu viel arbeite, erwidert Mutter Dana: "Die primäre Frage für uns ist immer: Passt es zu Emma und hat sie Spaß daran?" Das sei auch bei der TV-Show der Fall gewesen. Und Emma meint: "Also ich sehe es überhaupt nicht so, dass ich viel arbeite. Mir macht das Filmdrehen doch vor allem Spaß." Sie drehe außerdem vor allem in den Ferien. "Ich sehe das nicht als Arbeit, sonst würde ich es nicht machen."

"Ich kann auch gut verlieren"

Als Nachfolger von "Wetten, dass..?" sieht Kerner seine Sendung nicht. "Wir starten beim ZDF in diesem Halbjahr mehrere Versuche - mit dem Anspruch, Familienunterhaltung zu bieten. Mit einer Nachfolge für "Wetten, dass ..?" hat das nix zu tun. "Wetten dass ..?" gibt es nicht mehr. Und nicht jede Show, die jetzt kommt, muss ein Nachfolger sein."

Ob für "Das Spiel beginnt!" weitere Runden geplant sind, ist noch offen. "So eine Sendung probiert man einmal und dann guckt man, ob die anderen beim Zuschauen so viel Spaß hatten wie wir beim Machen. Dann wird das weiter entschieden", sagt Kerner, der seine eigene Einstellung zu Sieg oder Niederlage so beschreibt: "Ich sage immer: Gewinnen ist am schönsten, aber ich kann auch gut verlieren."

Das ZDF zeigt die Familienshow "Das Spiel beginnt!" am Samstag, 7. März, um 20.15 Uhr

Dorit Koch, DPA / DPA