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TV-Mehrteiler: Auf in die Sixties - das ZDF setzt die "Ku'damm"-Reihe fort

Die TV-Dreiteiler "Ku'damm 56" und "Ku'damm 59" waren große Publikumserfolge. Kein Wunder, dass das ZDF nun eine Fortsetzung angekündigt hat. Diesmal lässt sich der Sender allerdings etwas mehr Zeit.

"Ku'damm"-Schauspieler von links nach rechts: Trystan Pütter, Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Maria Ehrich und Sabin Tambrea

Schauspieler der Reihe auf dem Set von "Ku'damm 59". Von links nach rechts: Trystan Pütter, Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Maria Ehrich und Sabin Tambrea.

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Mit dem Dreiteiler "Ku'damm 56" gelang dem ZDF 2016 ein kleines Wunder: Es produzierte ein Stück deutsches Fernsehen, das optisch opulent daherkam, den Zuschauer bildete und dazu auch noch verdammt viel Spaß machte. Anhand der Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllack und ihrer drei Töchter erzählt die Mini-Serie davon, wie beschwerlich das Leben für Frauen in den restaurativen 50er Jahren gewesen ist. 

Die zwei Jahre später ausgestrahlte Fortsetzung "Ku'damm 59" konnte das Niveau halten - und mit mehr als fünfeinhalb Millionen Zuschauern eine breites Publikum binden. Dazu kamen gigantische Abrufzahlen in der ZDF-Mediathek: Senderangaben zufolge ist der erste Teil von "Ku'damm 59" mit 2,36 Millionen Views das bislang erfolgreichste ZDF-Video.

"Ku'damm 63" setzt die Reihe fort

Kein Wunder, dass das ZDF nun einen weiteren Dreiteiler angekündigt hat. Diesmal schert der Sender allerdings aus dem Drei-Jahres-Turnus aus und spielt nicht im Jahr 1962, sondern ein Jahr später. Gut möglich, dass dieser Rhythmus-Wechsel einer britischen Band geschuldet ist: Musik spielt in der "Ku'damm"-Reihe eine wichtige Rolle, und 1963 eroberten die Beatles die Welt. 

Für die neuen Teile setzt das ZDF auf das bewährte Personal. Die Schöllack-Töchter werden wieder von Sonja Gerhardt, Emilia Schüle und Maria Ehrich gespielt, Claudia Michelsen gibt erneut die gestrenge Tanzschul-Besitzerin, die mit maximaler Härte und Anpassung auf den gesellschaftlichen Druck reagiert. in den weiteren Rollen sind Sabin Tambrea, Trystan Pütter, August Wittgenstein und Heino Ferch zu sehen. Autorin Annette Hess, die schon die Drehbücher für die ersten beiden Teile schrieb, begleitet die Arbeiten in ihrer neuen Funktion als Creative Producerin. Marc Terjung ("Edel & Starck", "Danni Lowinski") kommt als Head Autor neu hinzu. Einen Starttermin für "Ku'damm 63" gibt es bislang noch nicht. 

Lesen Sie hier eine Kritik von "Ku'damm 56" und "Ku'damm 59"

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