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TV-Tipp 19.12.: "LaBrassBanda - Kiah Royal": Probier's mal mit Gmiatlichkeit

Wer zu Konzerten von LaBrassBanda geht, will tanzen, hüpfen, schwitzen. Mit "Kiah Royal" wagte die Chiemgauer Truppe ein ungewöhnliches Experiment: Sie nahmen ein ganzes Album live im Kuhstall auf.

Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?

Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?

"LaBrassBanda - Kiah Royal. Live aus dem Kuhstall"
23:30 Uhr, BR
KONZERTMITSCHNITT LaBrassBanda ist eine Naturgewalt auf der Bühne: Wenn Frontmann Stefan Dettl mit seiner Trompete loslegt, verfällt das Publikum regelrecht in Ekstase. Es wird wild getanzt, gehüpft und geschwitzt. Mit ihrer eigenwilligen Fusion aus Big-Band-Sound, Techno, Oi-Punk, Jazz, Reggae und traditioneller Volksmusik wurden die neun Bayern aus Übersee am Chiemsee in wenigen Jahren zum Shooting-Star in deutschen Clubs und Festzelten.

Vor wenigen Monaten veröffentlichte die Combo ihr zweites Live-Album "Kiah Royal", also königliche Kühe. Dafür ließen es die Chiemgauer deutlich ruhiger angehen als sonst, das tobende Publikum wurde einfach durch ein Dutzend Kühe ersetzt.

Ja, richtig gelesen: "Kiah Royal" wurde in einem Kuhstall aufgenommen. Zwischen Heuballen und Wiederkäuern spielt die Bands ihre größten Hits wie "VW Jetta", "Autobahn" oder das vom ESC-Vorentscheid bekannte "Nackert". Während die Kühe frisches Heu mampfen, spielt die Band ungewohnt leise Töne, weil auf eine elektronische Verstärkung verzichtet wurde. So bekommen die Lieder mehr Raum und man spürt die Liebe, die die Musiker zu Ihren Instrumenten und Songs empfinden. Nichts für Fans von Brachial-Sound, aber unglaublich gut zum Runterkommen nach einer anstrengenden Arbeitswoche.

Ein TV-Tipp von Christoph Fröhlich, Redakteur beim stern

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