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"Margarete Steiff": Heike Makatsch für Emmy nominiert

Mit einer Rekordzahl von je fünf Nominierungen gehen Deutschland und Brasilien in das Rennen um die Verleihung des Emmys. Einen dieser Fernsehpreise könnte auch Heike Makatsch für ihre Rolle als Margarete Steiff bekommen.

Deutschland und Brasilien gehen mit der Rekordzahl von je fünf Nominierungen ins Rennen um die diesjährigen Internationalen Emmy-Fernsehpreise. Die Preise für die besten TV-Produktionen aus nicht amerikanischen Ländern werden am 20. November in New York vergeben. Die Nominierungen wurden nach Angaben der Internationalen Akademie der Fernsehkünste am Montag (Ortszeit) in Cannes bekannt gegeben.

Demnach hat Paul Smacznys Dokumentarfilm "Knowledge is the Beginning" über Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra gute Chancen, einen Emmy in der Kategorie Kunstprogramme zu gewinnen. Zu den Anwärtern auf die weltweit begehrte Auszeichnung gehören weiterhin die ZDF-Produktion "Die harte Schule der 50er Jahre" und die WDR-Produktion "Abenteuer Glück".

Darüber hinaus wurden die von Sony Pictures produzierte Sat.1-Komödie "Paare" sowie die britisch-deutsche Koproduktion "Hiroshima" ausgewählt. Den Internationalen Emmy für die beste Schauspielerin könnte Heike Makatsch für ihre Rolle als Bärenmutter Margarete Steiff in dem SWR-Fernsehfilm "Margarete Steiff" gewinnen. Die Nominierungen gingen an insgesamt neun Länder. China, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien schöpften die Nennungen bei den Schauspielpreisen ab. Der Nominierung waren drei Abstimmungen während des letzten Halbjahres vorausgegangen. An dem Auswahlprozess beteiligten sich mehr als 500 Jury-Mitglieder aus 35 Ländern. Den Internationalen Gründer-Emmy soll in diesem Herbst Hollywood-Regisseur Steven Spielberg erhalten. Der Regiepreis geht der Mitteilung nach an Roland D. Laurer.

DPA / DPA