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Nach dem Aus für Bodensee: Freiburg will neue "Tatort"-Stadt werden

Nach 14 Jahren wird der "Tatort" vom Bodensee 2016 eingestellt. Und die ARD sucht nach einem neuen Spielort für die Krimiserie. Freiburg ist ein aussichtsreicher Kandidat.

Die 1970 erstmals gesendete Krimi-Serie "Tatort" ist die am längsten laufende und beliebteste Krimireihe in Deutschland

Die 1970 erstmals gesendete Krimi-Serie "Tatort" ist die am längsten laufende und beliebteste Krimireihe in Deutschland

Nach dem Aus für den "Tatort" vom Bodensee will Freiburg fester Standort der ARD-Krimireihe werden. Die badische Universitätsstadt biete "Tatort"-Ermittlern die passende Kulisse und die nötige Infrastruktur, sagte der städtische Wirtschaft- und Tourismusförderer Bernd Dallmann am Mittwoch. Durch die Nähe zu Frankreich und der Schweiz gebe es zudem die Möglichkeit, auch internationale Fälle zu erzählen.

Der Südwestrundfunk (SWR) hatte angekündigt, den "Tatort" vom Bodensee mit Hauptdarstellerin Eva Mattes nächstes Jahr nach dann 14 Jahren zu beenden. Man suche einen neuen Spielort, teilte der SWR mit. Es gebe aber noch keine Entscheidung. Zu einzelnen Städten will sich der Sender nicht äußern. In Planung befindet sich jedoch immer noch ein "Tatort"-Krimi mit Heike Makatsch und Freiburg als Schauplatz, dessen Realisierung sich aber wegen der Krankheit des Autors stark verzögert habe, hatte der SWR kürzlich mitgeteilt.

ivi/DPA / DPA
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