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"Tatort"-Kommissarin: Maria Furtwängler isst wegen Krimi kaum noch Fleisch

Gern spricht man dem "Tatort" gesellschaftliche Bedeutung zu. Zumindest bei Maria Furtwängler zeigt sie schon Wirkung: Die "Tatort"-Kommissarin isst seit den letzten Dreharbeiten fast kein Fleisch.

Maria Furtwängler geht am 7. Dezember wieder als "Tatort"-Kommissarin auf Sendung

Maria Furtwängler geht am 7. Dezember wieder als "Tatort"-Kommissarin auf Sendung

Schauspielerin Maria Furtwängler, 48, isst seit den Dreharbeiten für ihren nächsten "Tatort"-Fall kaum noch Fleisch. "Ich habe meinen eh' schon nicht sehr großen Fleischkonsum auf fast null reduziert", sagte Furtwängler alias Niedersachsens LKA-Ermittlerin Charlotte Lindholm bei einer Vorstellung der "Tatort"-Episode "Der sanfte Tod" in Hamburg. Die Folge wird am 7. Dezember ausgestrahlt. Es geht darin um üble Methoden in der Massenproduktion von Schweinefleisch.

"Zur Vorbereitung des Films habe ich mir im Internet Schlachtungen und Ähnliches angeschaut - sehr eindrucksvoll. Bisher habe ich das immer vermieden, aber nun musste es sein", erklärte die ausgebildete Ärztin. Der ARD-Krimi entstand nach dem Buch und unter Regie von Alexander Adolph.

Neuer "Tatort" bereits in Planung

Ob der Film auch andere zum verstärkten Nachdenken über Billigfleisch anregen werde? "Schön wär's", sagt Furtwängler dazu. Neben Heino Ferch ("Das Adlon") als Wurstfabrikant im Westen Niedersachsens und Bibiana Beglau als neuer Polizistenkollegin ermittelt die Münchner Aktrice nach längerer Pause hier erstmals wieder als coole Kommissarin aus Hannover.

Zuletzt war sie bei der ARD-Reihe im Dezember 2012 in der engagierten Doppelfolge "Wegwerfmädchen" und "Das goldene Band" über Zwangsprostitution aufgetreten und hatte einen großen Publikumserfolg erzielt. Ihr nächster "Tatort" sei bereits für 2015 in Planung, sagte Furtwängler.

che/DPA / DPA