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"The Masked Singer" "Roberto Blanco? Darüber habe ich mich beömmelt" - das sagt Dieter Hallervorden nach seiner Enthüllung

Dieter Hallervorden
Bei "The Masked Singer" ist Dieter Hallervorden mit 84 Jahren der bislang älteste Teilnehmer
© SAT.1
Palim, Palim - er war es tatsächlich: Dieter Hallervorden steckte bei "The Masked Singer" im Chamäleon-Kostüm. Im Interview verrät er, was ihm am meisten Spaß gemacht hat, wie es zur Teilnahme kam und wieso er mit 84 Jahren als junger Hüpfer durchgeht.

Herr Hallervorden, wie geht es Ihnen nach der Enthüllung?
Ich bin stolz, es bis ins Halbfinale geschafft zu haben. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Aber wenn es am schönsten ist, soll man ja Schluss machen.

Das Rateteam hat von Anfang an auf Sie getippt, waren Sie davon überrascht?
Ehrlich gesagt nicht. Meine Stimme ist ja unverkennbar. Und meine Art zu tanzen ist bundesweit bekannt, weil ich großer Partygänger bin und mich gerne bewege. Es hätte mich enttäuscht, wenn die Leute nicht auf mich gekommen wären.

Einige Fans mutmaßten, Luke Mockridge stecke unter der Maske und würde Sie nachahmen. Hatten Sie mit ihm Kontakt dazu? Spätestens als Luke Mockridge im Rateteam saß, musste jedem klar sein, dass er nicht das Chamäleon sein konnte. Ich kenne ihn privat nicht.

Wie haben Sie Ihre Identität verborgen? Sie mussten ja auch ins Gebäude kommen – und auch wieder raus.

Die Produktion hatte für alles professionell vorgesorgt. Vor der Kamera waren dann aber durch meine markante Stimme und meine Bewegungstechnik viele Indizien ziemlich offenkundig.

Wer wusste über Ihre Teilnahme Bescheid?

Nur ein sehr enger Teil der Mitarbeiter. Privat habe ich mein Stillschweigen bewahrt. Nur meine Frau und mein Sohn waren eingeweiht.

Sie sind 84 Jahre alt und wirkten bei "The Masked Singer" wie ein junger Hüpfer. Wie halten Sie sich fit?
Wenn ich in Berlin bin, mache ich jeden Tag vor dem Frühstück eine Stunde Sport. Intensiv, und es gibt keine Ausrede. Das hilft. Generell müsste man den Leuten beibringen: Wenn man gesund bleiben will, trägt Bewegung dazu sehr viel bei. Ich bewege mich manchmal auch im Liegen.

Wie kam es zu Ihrer Teilnahme in der Show?
Meine Frau sagte: Das ist doch gut! Da erlebst du etwas, was du vielleicht nur einmal in deinem Leben erleben wirst. Und ich dachte: Herausforderungen sind meine Sache, mal sehen wie ich mich da schlage. Also habe ich gerne zugestimmt, weil ich von vorneherein wusste, das wird mir auch Spaß machen!

Was hat Ihnen am meisten gefallen?
Dass die Leute dachten, da würde Roberto Blanco drunter stecken. Oder Michael Kessler. Oder Ingo Appelt. Da hätte ich mich schon ein bisschen beömmeln können. Roberto Blanco, den ich kenne und sehr mag, hat natürlich eine ganz andere Statur. Aber manchmal spielt einem das Gedächtnis eben auch einen Streich.

Wie war es, unter der Maske zu singen?
Es war schon eine Herausforderung, weil man unter der Maske natürlich schwitzt. Zudem drückt sie ein bisschen und ist unbequem. Aber das ist Teil des Deals: Das wusste ich vorher und ich wollte es ja auch so.

Die Show musste für zwei Wochen unterbrochen werden. Was haben Sie in dieser Zwangspause gemacht?
Meine Lieder geprobt, und ich habe mich um meine beiden Theater in Berlin gekümmert. Das Schlosspark Theater und das Kabarett Theater "Die Wühlmäuse", die in diesen Zeiten dringend Hilfe brauchen. Ich habe mir neue Pläne ausgedacht, wie wir diese beiden Theater möglichst bald wieder eröffnen können.

Am kommenden Dienstag stehen fünf Kandidaten im Finale von "The Masked Singer". Haben Sie einen Favoriten?
Ich bin ganz großer Fan vom Drachen. Aber ich weiß natürlich, dass er sehr starke Konkurrenz durch das Faultier hat. Als ich das erste Mal alle singen gehört habe, dachte ich: Mensch, da sind viele Leute dabei, die es verdient haben – aber die beiden waren von Anfang an meine Favoriten.

Haben Sie einen Tipp, wer unter den restlichen Masken steckt?

Natürlich nicht! Und selbst wenn, wäre es mehr als unfair, Ihnen das zu verraten.

mai

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