Bad Bunny gegen Donald Trump: Showdown beim Super Bowl 2026
Rapper gegen PräsidentBad Bunny vs. Bad Donny: 5 Gründe, warum es beim Super Bowl zum Duell kommt
von
Oliver vom Hofe
1. Bad Bunny verabscheut Trumps Rassismus
Während Trumps Wahlkampf 2024 wurde Puerto Rico als "Insel aus Müll" bezeichnet. Bad Bunny ließ sich von diesem Rassismus zu seinem größten Albumerfolg inspirieren und entwickelte ein verrücktes Tourismus-Konzept – von der Musik (traditionelle Stile Puerto Ricos) über den Titel "Debi tirar más fotos" ("Ich habe nicht genug Fotos gemacht") bis hin zu einer genialen Werbe-Kampagne, die alles bis dahin Bekannte hinter sich ließ. Zusammen mit Spotify und Google Maps entwarf er das GPS-Spiel "Tracking Bad Bunny". Dabei wurden statt der üblichen Songtitel bei Spotify kryptische Koordinaten angegeben. Wer diese bei Google Maps eintippte, gelangte auf Puerto Rico an ganz bestimmte Orte. Per Google Street View konnte man so z.B. das Hangout "Cafe con Ron" entdecken – das aber auch Titel eines der neuen Songs auf dem Album war. So ließ sich das Album nach und nach enträtseln. Mehr als 180 Millionen Fans aus aller Welt – vor allem aus Amerika – begaben sich auf Bad Bunnys ganz persönliche Sightseeing-Tour durch die angebliche "Müllhalde im Meer". Die Bewohner von San Juan bedankten sich mit Wandgemälden und Graffiti ihres Helden in der Stadt (siehe Foto)
Rapper Bad Bunny ist Hobby-Wrestler und hat einiges gegen den US-Präsidenten. Gibt es einen verbalen Showdown beim Super Bowl? Gut möglich.
Wer am Sonntag um die Football-Meisterschaft kämpft, ist schon fast nebensächlich. Ein anderer Showdown hat den Sport verdrängt: Latin-Rap-Superstar Bad Bunny gegen Donald Trump. Seit bekannt wurde, dass der Puerto-Ricaner die Halbzeit-Show bestreitet, wettert das rechte Amerika gegen Benito Antonio Martínez Ocasio, wie er bürgerlich heißt. Und seit seinem Auftritt bei den Grammys, wo der 31-Jährige die Trophäe für sein Album "Debi tirar más fotos" entgegennahm und gegen die ICE-Einsätze Stellung bezog, hat sich die Debatte noch aufgeladen.
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Trump wird – anders als vergangenes Jahr – nun doch nicht das Endspiel besuchen, das in Santa Clara, Kalifornien stattfindet. Ein erster Rückzieher? Und wird Bad Bunny nach den Grammys noch einen drauflegen? Sehr gut möglich, aber wenn, dann wird es der ehemalige Audiovisuelle-Kommunikations-Student auf seine eigene, sehr smarte und witzige Weise tun. Fünf Gründe, weshalb Bad Bunny Bad Donnie einen einschenken könnte.