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"Wer wird Millionär?" Er verzockte 750.000 Euro: Günther Jauch gibt Kölner Studenten eine zweite Chance

Janos Pigerl durfte ein zweites Mal bei "Wer wird Millionär?" antreten
Janos Pigerl durfte ein zweites Mal bei "Wer wird Millionär?" antreten
© Stefan Gregorowius / TV Now
Janos Pigerl war bereits im Januar Kandidat bei "Wer wird Millionär?". Doch damals scheiterte der 29-Jährige tragisch und verzockte 750.000 Euro. Nun durfte der Student erneut antreten.

Sein Schicksal bewegte sogar Günther Jauch: Im Januar trat Janos Pigerl im Zocker-Special von "Wer wird Millionär?" an und kämpfte sich bis zur 750.000 Euro Frage. Die lautete: "In welcher Sportart konnten deutsche Athleten bei Olympischen Spielen bisher am häufigsten Gold für ihr Land gewinnen? A: Pferdesport, B: Schwimmen, C: Leichtathletik oder D: Rudern." Nach Einsatz des 50:50 Jokers blieben noch die Antworten Leichtathletik und Rudern stehen. Pigerl zockte, obwohl er noch zwei Joker hatte und entschied sich für Rudern. Doch das war falsch. Statt mit 750.000 Euro ging er nur mit 1000 Euro nach Hause – und wurde so zu einem der größten Pechvögel in der "Wer wird Millionär?"-Geschichte.

Doch in der 1500. Folge der Quizshow bekam Pigerl eine zweite Chance. Der Student durfte erneut auf dem Ratestuhl Platz nehmen – ohne es vorher zu wissen. Jauch überraschte ihn damit in seiner Jubiläumssendung und durchbrach damit die alte Regel, dass ein Kandidat niemals zweimal bei "Wer wird Millionär?" teilnehmen dürfe. Angesprochen, ob er die herbe Enttäuschung inzwischen verkraftet habe, sagte Pigerl: "Der Moment war so surreal. Ich wusste, ich hab es verkackt, aber so richtig realisiert habe ich das erst ein paar Tage später." Am meisten ärgere ihn im Nachhinein, dass er "viel zu schnell und viel zu wahnsinnig" die Antwort eingeloggt habe. 

Janos Pigerl tritt erneut bei "Wer wird Millionär?" an

Diesen Fehler wollte der 29-Jährige bei seinem zweiten Auftritt nicht noch einmal machen und verwendete dieses Mal alle Joker. Gleich zwei brauchte er für folgende Frage: "Was machte die 31-jährige Whitney Wolfe Heard zur laut 'Forbes'-Magazin jüngsten Selfmade-Milliardärin? A: Fantasyroman, B: Elektroautos, C: Dating-App oder D: Beauty-Produkte." Pigerl wusste es nicht und setzte auf den Telefonjoker. Da hatte die Redaktion ihm drei ehemalige Million-Gewinner zur Verfügung gestellt: Ralf Schnoor, Jan Stroh und Sebastian Langrock. Pigerl wählte Schnoor, doch der musste passen. Also kam ein Kandidat aus dem Publikum zum Einsatz, der richtig auf die Dating-App tippte, denn Whitney Wolfe Heard ist die Gründerin von Bumble. 

Günther Jauch moderiert die beliebte Quizshow "Wer wird Millionär?" seit 1999.

Seinen letzten Joker zückte Pigerl bei der 133.333-Euro-Frage, denn für die Jubiläumsshow waren die Gewinnsummen geändert worden. Er lag richtig und stieg schließlich aus. Denn noch einmal zocken, das wollte er bei der nächsten Stufe von 555.555 Euro nicht. Die vorletzte Frage lautete: "Gegen Ende welchen Filmklassikers fällt der legendäre Satz 'Irgendeiner wartet immer': A: Spiel mir das Lied vom Tod, B: Vom Winde verweht, C: Citizen Kane oder D: Casablanca."

Pigerl musste zugeben, dass er keinen der Filme gesehen hat, konnte aber trotzdem die Handlungen der Streifen grob wiedergeben. Er tendierte zu A: Spiel mir das Lied vom Tod, was auch richtig war, wollte allerdings nicht raten und verabschiedete sich mit einer ordentlichen Gewinnsumme. Davon will sich der Student einen VW-Bus kaufen und reisen.

Die Jubiläumsfolge von "Wer wird Millionär?" ist bei TV Now abrufbar

jum

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