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"Wer wird Millionär?": Kandidat bewirbt sich 3899 Mal - und gewinnt 125.000 Euro

Heinrich Röhrl hat sich seit 1999 bei der Quizshow "Wer wird Millionär?" geworben - und wurde nach 18 Jahren endlich ausgewählt. Seine Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt.

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Einmal Günther Jauch gegenüber sitzen und auf dem Drehstuhl von "Wer wird Millionär?" Quizfragen beantworten - diese Erfahrung würden viele Menschen gerne einmal machen. Doch den wenigsten ist die Teilnahme an der TV-Sendung so wichtig, dass sie sich immer und immer wieder bewerben, bis es endlich klappt.

Heinrich Röhrl ist da anders. Der 68-Jährige wollte schon lange einmal an der RTL-Quizshow teilnehmen. Genau genommen seit 18 Jahren. Immer und immer wieder hat sich der Pensionär aus Oberbayern beworben. "Erst per Telefon, dann mit Briefen und lange Zeit online. Ich wollte auch schon mal trommeln, aber das hätten Sie nicht verstanden", sagte er am Montagabend einem erstaunten Günther Jauch. An das erste Mal kann sich Röhrl noch genau erinnern: "Nachdem ich die Sendung zum ersten Mal gesehen habe - im Oktober 1999.“

"Wer wird Millionär?"

Günther Jauch begrüßte Heinrich Röhrl bei "Wer wird Millionär?"

Immer wieder bewarb er sich bei "Wer wird Millionär?"

Seither hat sich der Oberbayer unermüdlich beworben. Insgesamt sollen es laut seiner Aussage 3899 Mal gewesen sein. Eine schier unfassbare Zahl. Einem Sisyphos gleich ließ er sich von den ständigen Absagen nicht erschüttern - und versuchte es weiter. Bis es doch noch geklappt hat.

Am Montagabend stand er tatsächlich Günther Jauch gegenüber. Zu diesem Anlass hatte sich der gemütliche Bayer ein kurzärmeliges Karohemd angezogen und widmete sich dann hoch konzentriert den Fragen. Auch schwierige Aufgaben meisterte er mit Bravour. So wollte Jauch von ihm für 16.000 Euro wissen, wer oder was "Vajiralongkorn" ist. Zur Auswahl standen A: der König von Thailand, B: der "kleinste" Achttausender, C: die Hauptstadt von Laos, D: "Reis" auf Vietnamesisch. Ohne zu zögern nannte Röhrl korrekt "König von Thailand". Warum er das wusste? "Sein Nachfolger ist schon mal bei uns in Erding gewesen."

So erspielte sich der 68-Jährige 125.000 Euro. Eine Summe, für die sich die lange Bewerbungszeit doch noch gelohnt hat.

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