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"Wer wird Millionär?": Wenn bei Günther Jauch das Handy vier Mal bimmelt

Weil das Telefon nicht funktionierte, musste Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" ein Handy borgen. Und das klingelte während der Show gleich vier Mal - sehr zu Jauchs Vergnügen.

Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?"

Günther Jauch mit Kandidat Ulrich Kurt Rudolf Kögl bei "Wer wird Millionär?"

Es gilt gemeinhin als unhöflich, wenn während eines Gesprächs das Handy bimmelt und der Gesprächspartner den Anruf annimmt. In seiner Show "Wer wird Millionär?" nahm Günther Jauch gleich vier Anrufe entgegen. Es waren jeweils seine Mitarbeiter an der Strippe, die Arbeitsgespräche führten.

Dass Jauch überhaupt mit Handy im Studio saß, hat einen speziellen Grund: Kandidat Ulrich Kurt Rudolf Kögl zog bei der 8000-Euro-Frage den Telefonjoker - doch das Telefon funktionierte nicht. So brachte ein Mitarbeiter ein Mobiltelefon, mit dem der Moderator den Anruf tätigte. Das Handy behielt Jauch und steckte es ein.

Bei Günther Jauch klingelt's

Es dauerte nicht lange, da klingelte es zum ersten Mal: Mitarbeiter Ronny teilte mit, er habe die Röhre in der Garderobe gewechselt. Großes Gelächter beim Publikum. Keine Minute später musste der Potsdamer erneut ans Telefon gehen. Wieder war es Ronny, der eigentlich "den Franz" anrufen wollte, doch der hatte blöderweise die Rufumleitung drin. "Sie kommen dann nächste Sendung dran", tröstete der Moderator gerade seinen Kandidaten, der vor lauter Anrufen gar nicht zum Raten kam. Da bimmelte es erneut. Diesmal war eine Frau dran, die eine wichtige Botschaft hatte: "Ich wollte das Licht unter dem Glasdach anmachen und nur dem Herrn Konrad Bescheid sagen." Jauch hatte nun richtig Spaß an den Anrufen und versprach, es "dem Franz" auszurichten.

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Nun schritt der Aufnahmeleiter ein und nahm Jauch das Telefon ab - zu dessen Enttäuschung.  "Wozu? ... Ist doch eigentlich eine billige Sendungsidee: Man setzt sich mit dem Handy in die Show und wartet, wer anruft." Kandidat Kögl nutzte der Telefonjoker übrigens nichts: Der Angerufene konnte ihm nicht weiterhelfen, er scheiterte an der 16.000 Euro-Frage und ging mit 500 Euro nach Hause.

Das Handy kam schließlich noch ein viertes Mal zum Einsatz: Der zweite Kandidat Sascha Vespermann setzte ebenfalls seinen Telefonjoker ein. Ein letztes Mal klingelte es kurz darauf bei Jauch. Der meldete sich mit "Hier ist der Franz." Doch Franz war am anderen Ende dran. Und Jauch bekam endlich die Gelegenheit, sich bei seinem Mitarbeiter zu bedanken.

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