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Andrack lästert über Harald Schmidt Der böse Diktator


Lange Zeit war Manuel Andrack der treue Kumpel an der Seite von TV-Talker Harald Schmidt. Doch zuletzt war das Verhältnis alles andere als harmonisch, wie Andrack jetzt in einem Interview durchblicken lässt.

Manuel Andrack, 46, langjähriger Redaktionsleiter und TV-Partner von Harald Schmidt, 54, glaubt nicht an ein baldiges Comeback seines früheren Chefs. "Welcher Sender sollte ihn denn noch nehmen?", fragt Andrack in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". "Wenn einer mit so großem Bohei zu Sat.1 zurückkehrt und schon wenige Monate später den Stecker gezogen bekommt, dann war's das erst mal."

Das letzte halbe Jahr ihrer gemeinsamen Zusammenarbeit sei nicht mehr lustig gewesen, plaudert Andrack aus dem Nähkästchen. "Außerhalb der Konferenzen sind wir uns kaum noch begegnet. Schmidt hat sich in seinem Büro eingeschlossen. Oder er ist in seinem Jaguar nach Hause abgehauen oder sonstwo hin.

Neidisch auf Gottschalks Millionenquote

Auch Schmidts vorübergehender Co-Moderator Oliver Pocher sei es irgendwann so gegangen, sagt Andrack. Schmidts Begeisterung für Pocher sei nach sechs Wochen vorbei gewesen. "Ich glaube, dass die Zeit mit Pocher für ihn traumatisch war." Schmidt sei in der ARD-Zeit mit Pocher sauer auf sich selbst gewesen, "weil er die Pleite nicht hat kommen sehen". Schmidt halte sich "für den größten Moderator aller Zeiten". Andrack meint: "Deshalb hat es ihn gewurmt, dass er nie 20 Millionen Zuschauer vorm Fernseher versammeln konnte wie Thomas Gottschalk mit "Wetten, dass..?"."

Im "Spiegel"-Gespräch äußert sich auch Herbert Feuerstein, 74, mit dem Schmidt Anfang der 90er Jahre die ARD-Satireshow "Schmidteinander" machte: "Schmidt kommt wieder. Er ist der ewige Entertainer. Das lastet wie ein biblischer Fluch auf ihm. Der kann gar nicht aufhören." Seine Prognose: Schmidt mache bald eine Sendung, "von der noch niemand etwas ahnt".

DPA DPA

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