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ARD-Show "Gottschalk Live!": Thommy fällt unter die Million

Die Vorabendshow "Gottschalk Live" entwickelt sich für den erfolgsverwöhnten Moderator zunehmend zum Debakel. Erstmals schalteten weniger als eine Million Menschen ein.

Der Abstieg geht weiter: Thomas Gottschalks Vorabendshow ist am Donnerstagabend erstmals unter die Millionengrenze gefallen. Nur 930.000 Zuschauer wollten sich die Sendung anschauen, in der unter anderem Model Eva Padberg zu Gast war. Mit einem Anteil von 3,4 Prozent war das Quotenschwächste Sendung der ARD an diesem Tag.

Schon vorher waren die Zahlen besorgniserregend. Nachdem 4,3 Millionen Menschen die Debütsendung sahen, lagen die Zuschauerzahlen nur noch zwei Mal über der Zwei-Millionen-Grenzen. Danach blieben sie konstant drunter. Schon zwei Wochen nach dem Start hatte sich das Interesse bei knapp über eine Million Zuschauern eingependelt. Ein Niveau, auf dem sich "Gottschalk Live!" stabilisieren könnte - so dachte man.

Eigentlich sollte Gottschalk den Vorabend aufhübschen

Doch die Quoten vom Donnerstag haben diese Hoffnung zunichte gemacht. Dass sich nicht einmal mehr eine Million Menschen finden, die sich den Ex-"Wetten, dass ..?"-Moderator anschauen wollen, dürfte bei den Senderverantwortlichen alle Alarmglocken schrillen lassen. Denn Thomas Gottschalk sollte eigentlich den quotenschwachen ARD-Vorabend aufhübschen.

Wie sich nun zeigt, hat Gottschalk aber die ohnehin niedrigen Werte auf diesem Sendeplatz noch einmal deutlich nach unten gesenkt. Man darf gespannt sein, wie lange die ARD dieses Experiment noch toleriert. Und wie lange Gottschalk die Demütigung erträgt, von den Zuschauern verschmäht zu werden. Seine Hoffnung auch schnelle Besserung haben sich jedenfalls nicht erfüllt. Am vergangenen Freitag hatte er noch in der "Bild"-Zeitung geschrieben: "Nächste Woche, so Gott und die Zuschauer wollen, geht es ja vielleicht mit der Bergbahn nach oben." Doch es ging nicht bergauf - sondern weiter steil bergab.

In seiner letzten "Wetten, dass ..?"-Sendung schauten ihm im Dezember noch knapp 15 Millionen Menschen zu. Der brutale Absturz in der Publikumsgunst wird auch den fränkischen Sonnyboy nicht kalt lassen.

che