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stern-Gespräch mit Armin Rohde "Eine offene Beziehung tut der Liebe keinen Abbruch"


Mittelmaß kann Armin Rohde nicht - und manövrierte sich so geradewegs in eine Lebenskrise. Mit dem stern sprach er über Ekel vor sich, seine Liebe zu zwei Frauen und wie er Lust am Leben fand.

Armin Rohde, einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler, hat eine Lebenskrise hinter sich. "Ich war verzweifelt. Tief verzweifelt", sagt Rohde im Interview mit dem stern. "Das ist zwei, drei Jahre her. Damals wog ich genau 111,3 Kilo." Alles sei ihm schwer gefallen, das Schuhebinden, Kofferpacken, der Weg durch den Flughafen. "Eine Qual. Ich hatte Ekel vor mir selbst", sagt Rohde in der aktuellen Ausgabe des stern.

Ein paar Wochen Todessehnsucht

Ein paar Wochen lang sei er "sehr gefährdet" gewesen. "Es gab eine Phase, da spürte ich die Sehnsucht danach, irgendwo runterzuspringen und nicht mehr zu sein." Es habe Zeit gebraucht, um die Lebenskrise zu bewältigen. "Ich musste die Kontrolle über mein Verhalten und über meinen Körper wieder bekommen", so Rohde. Er arbeite nun mit einem Personal Trainer und esse "nichts mehr mit vier Beinen". Auf 100 Kilo habe er abgenommen, sein Ziel sei 90 Kilo.

"Wenn man liebt, dann liebt man"

Auch über sein Leben mit zwei Frauen sprach Rohde mit dem stern. Der 60-Jährige, der seit 20 Jahren mit der Künstlerin Angela Schilling verheiratet ist, führt eine offene Beziehung und hat noch eine zweite Beziehung mit der Schauspielerin Karen Böhne. "Wenn man liebt, dann liebt man", sagt Rohde. Diese Offenheit gelte natürlich für beide Seiten, sonst könne eine offene Beziehung nicht funktionieren. Das tue der Liebe aber keinen Abbruch.

Das ganze stern-Gespräch …

… mit Armin Rohde lesen Sie im neuen stern, der am Mittwoch ab 18 Uhr als E-Mag und ab Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

Hannes Roß

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