Vorwürfe von Fernandes
Beschwerden von Eltern: „Grüffelo“-Hörspiel mit Christian Ulmen wird neu vertont

Christian Ulmen wird in Zukunft nicht mehr in den "Grüffelo"-Geschichten der Toniebox zu hören sein.
Christian Ulmen hat wegen der Vorwürfe von Ex-Frau Collien Fernandes schon mehrere Jobs verloren
© Gartner / Imago Images

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Schauspieler Christian Ulmen hat der Maus in den „Grüffelo“-Hörbüchern seine Stimme geliehen. Jetzt werden sie neu vertont – nachdem sich Eltern beschwert hatten.

Das Unternehmen Tonies hat die „Grüffelo“-Geschichten der Toniebox laut „Bild“-Zeitung neu vertont, um Christian Ulmens, 50, Stimme auszutauschen. Der Schauspieler lieh zuvor der Maus seine Stimme, sowohl in der Geschichte des „Grüffelos“als auch bei „Das Grüffelokind“ Nach Bekanntwerden der Vorwürfe, die Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes, 44, gegen ihn erhebt, habe das Unternehmen "außergewöhnlich viel Feedback unserer Community“ erhalten. "Viele Eltern und auch Handelspartner haben sich mit Sorgen und Bedenken an uns gewandt“, zitiert das Blatt einen Sprecher.

Das Unternehmen habe als Sofortmaßnahme vor wenigen Wochen den "Grüffelo-Tonie“aus dem eigenen Webshop genommen. Nun hat die Firma „in Rücksprache mit dem Lizenzpartner entschieden, eine neue Sprachaufnahme der Maus in dieser Geschichte zu produzieren. Mit dieser wird die Neuauflage der Hörspiele-Box nun wieder in den Verkauf gehen.“ Tim Kreuer, 44, wird laut „Bild“ die Maus in Zukunft sprechen. Die neue Aufnahme soll zeitnah auf sämtlichen „Grüffelo“-Tonies – sowohl neu als auch bereits gekauften – verfügbar sein.

Zahlreiche Konsequenzen Christian Ulmen seit Vorwürfen

Fernandes wirft Ulmen vor, mutmaßlich Fake-Profile im Internet angelegt und pornografische Inhalte, die den Eindruck erwecken sollten, dass es sich dabei um die 44-Jährige handelte, verbreitet zu haben. An die Öffentlichkeit ging sie damit erstmals in einem Bericht des „Spiegel“ aus dem März 2026. 

Auf eine Anfrage des stern antworteten Ulmens Anwälte mit einem allgemeinen Statement. Konkrete Fragen zu den Vorwürfen blieben unbeantwortet. Es heißt dort lediglich, in dem „Spiegel“-Bericht würden „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte im März bereits die „Shop Apotheke“ reagiert. In Werbespots der Versandapotheke war das frühere Ehepaar Ulmen-Fernandes immer wieder aufgetaucht. Auf Anfrage von RTL teilte das Unternehmen mit: „Aus gegebenem Anlass werden wir die Werbung mit den betroffenen Personen vorerst aussetzen.“

Konsequenzen hat auch ProSieben gezogen: Joyn hat die Serie „Jerks“, in der Collien Fernandes und Christian Ulmen ein geschiedenes Ehepaar spielen, offline genommen. Die Produktionsfirma Pyjama Pictures hat sich im März ebenfalls deutlich von dem Schauspieler distanziert. „Auch wenn die Unschuldsvermutung gilt, sind wir zum Schutz der Firma bereits mit Christian Ulmen im Gespräch, seine Gesellschafteranteile zurückzugeben“, erklärte das Unternehmen damals.

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