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Coronavirus: Mit der Maus gegen den Schulausfall: WDR plant umfangreiches Bildungsprogramm

Auch wenn ab Montag alle Schulen und Kitas geschlossen bleiben, können die Kinder klüger werden: Der WDR will "Die Sendung mit der Maus" künftig täglich ausstrahlen.

Wegen des Coronavirus bleiben viele Schulen und Kitas geschlossen

Nicht alle Kinder werden traurig sein, wenn sie ab kommender Woche vorerst nicht mehr in die Schule gehen müssen. In fast allen Bundesländern bleiben die Bildungseinrichtungen ab Montag bis auf Weiteres geschlossen. Auch wenn viele Lehrer in dieser Zeit Übungen und Hausaufgaben verteilen wollen, so dürften viele Schüler in der Zeit unterfordert bleiben.

Damit die Jugend in den nächsten Wochen nicht komplett verdummt, steuert der WDR mit einem umfangreichen Bildungsprogramm dagegen. Seit fast 50 Jahren bringt der Sender Kindern mit der "Sendung mit der Maus" Wissen auf unterhaltsame Weise nahe. Normalerweise läuft das Format einmal wöchentlich, doch das soll sich nun ändern. Ab Mittwoch, 18. März, soll das Format täglich ausgestrahlt werden. Geplant ist eine Ausstrahlung am Vormittag, die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest. Wie üblich werden alle Folgen auch in der Mediathek zur Verfügung stehen und sind per App abrufbar.

Angebote für Groß und Klein

Daneben wird es noch weitere Angebote geben. In "Planet Schule" bieten WDR und SWR zudem umfassende Informationen im Netz an. Das soll "lehrplanrelevanten Themen" wie Klimawandel, Mittelalter, Jubilar Ludwig van Beethoven oder das Grundgesetz betreffen. Diese Stoffe sollen Schülern aller Altersgruppen und Schulformen in anschaulicher Form bereitgestellt werden: Multimedia-Elemente, animierte Erklärclips, Lernspiele, Simulationen, Apps sowie fremdsprachliche Angebote stehen zur Verfügung, kostenfrei und zum Download.

Angela Merkel

Auch für Lehrer hat der WDR ein passendes Angebot parat: Unter schuledigital.wdr.de bietet der Sender im Internet Digitalangebote mit "passgenauem Unterrichtsmaterial" an, wie es in der Eigenbeschreibung heißt. Erwähnt wird das Augmented Reality-Projekt "Meine Freundin Anne Frank" und ein Programmierkurs mit der Maus. Das Ziel ist es, die Angebote bestmöglich mit den aktuellen Krisenplänen der Schulen in Einklang zu bringen.

Nicht nur Lehrer und Schüler - auch Eltern im Homeoffice dürften in den nächsten Wochen über diese Angebote dankbar sein. 

Quelle: WDR

che

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