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DSDS - Deutschland sucht den Superstar

DSDS-Comeback Dieter Bohlen übt Selbstkritik: "Habe selber nicht kapiert, dass ich so hart rübergekommen bin"

Dieter Bohlen spricht mit Frauke Ludowig über sein DSDS-Comeback bei RTL
Sehen Sie im Video: DSDS-Rückkehrer Dieter Bohlen verrät, warum Geld nicht das Wichtigste für ihn war. 
Videoquelle: RTL.de
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Er ist wieder da: Dieter Bohlen kehrt als Juror zu DSDS zurück. In einem Interview blickt der 68-Jährige durchaus selbstkritisch auf seine vergangenen Auftritte und verrät, warum er die aktuelle Staffel nicht verfolgt hat.

Es war eine Nachricht, die viele überrascht hat: Nach einem Jahr Pause kehrt Dieter Bohlen zum Sender RTL zurück und wird als Juror in der vorerst letzten Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" sitzen. "Nach zwei sehr erfolgreichen Jahrzehnten werden wir die Show ein letztes Mal groß feiern. Und zum großen Finale darf Dieter Bohlen nicht fehlen. Wir haben viel verändert bei RTL, wir stehen für positive Unterhaltung und daran halten wir auch fest. Das werden wir nun gemeinsam mit Dieter Bohlen auch bei 'Deutschland sucht den Superstar' beweisen. Wir freuen uns sehr, dass er dabei ist. Es ist wie auch sonst unter Freunden: Manchmal tut eine Pause gut. Gemeinsam machen wir im kommenden Jahr eine große, begeisternde, positive letzte DSDS Staffel", sagte RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner. Bohlen ließ ebenfalls verkünden, dass er sich auf seine Rückkehr freue.

In einem Interview mit RTL-Moderatorin Frauke Ludowig hat der 68-Jährige nun erstmals ausführlich über seine Auszeit sowie sein Comeback gesprochen – und dabei auch kritische Töne angeschlagen. Er habe die Pause genutzt, um zu reflektieren, sagte Bohlen bei "Exklusiv Weekend". "Man sieht gewisse Sachen anders, lockerer. Dieser Druck war auf einmal weg. Dieser Druck, am Sonntagmorgen die Einschaltquote anzuschauen, das belastet einen ja doch."

Dieter Bohlen hat "nicht eine Sekunde" der letzten DSDS-Staffel gesehen

Seit 2002 war Dieter Bohlen Chefjuror der Castingshow. Die in diesem Jahr ausgestrahlte 19. DSDS-Staffel war die erste ohne ihn. Stattdessen bewerteten Moderator Florian Silbereisen, Sängerin Ilse DeLange und Musikproduzent Toby Gad die Talente. Er habe "nicht eine Sekunde" der neuen Staffel gesehen, sagte Bohlen im Interview. "Es tut einem einfach weh, da bin ich ganz ehrlich. Eine Sendung, die man 18 Jahre gemacht hat ... Dann gucke ich mir das lieber nicht an."

Bohlen gibt sich auch selbstkritisch. "Ich habe selber nicht kapiert, dass ich so hart rübergekommen bin." Als Juror war er bekannt für seine oft wenig schmeichelhaften Sprüche gegenüber manchen Kandidaten. "Ich werde mich null verbiegen, aber ich möchte gar nicht so hart sein", kündigte er im Hinblick auf die finale Staffel an. Dass er nun zu RTL zurückkehre sei keine finanzielle, sondern eine "reine Herzensentscheidung" gewesen.

Unterstützt wird Bohlen von seiner Lebensgefährtin Carina Walz, mit der er seit 16 Jahren liiert ist. "Bei 'Deutschland sucht den Superstar' suchen wir seit 19 Jahren den Superstar. Ich habe nach 40 Jahren endlich die richtige Frau gefunden. Das ist auch gerecht. Mir steht die auch zu. Ich hatte so viele Fehlgriffe. Aber einmal hatte ich Glück", sagte er.

Quelle:  "Exklusiv Weekend"

jum

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