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DSDS-Zuschauerzahlen Die fetten Jahre sind vorbei


"Deutschland sucht den Superstar" hat in diesem Jahr mehr Konkurrenz im Kampf um die Zuschauer. Dass diese aber ausgerechnet vom ZDF kommt, hätte wohl niemand vermutet.

Schön war die Zeit für Dieter Bohlen, als er und seine Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" konkurrenzlos die Zuschaueranteile einheimsten. Mittlerweile gibt es mit "Unser Star für Baku" und "The Voice of Germany" zwei ernst zu nehmende Gegenspieler im Kampf um die Quote.

Doch wer hätte es gedacht - am Samstagabend stahl das öffentlich-rechtliche ZDF dem Pop-Titan die Show. Mit dem Krimi "Wilsberg" erzielte die Mainzer einen Achtungserfolg mit 6,45 Millionen Zuschauern und verwies Bohlen mit 5,45 auf die Plätze. Auch Florian Silbereisen und sein "Winterfest der fliegenden Stars" in der ARD wollten 5,91 Millionen Menschen sehen. Schon vor drei Wochen hatte der ZDF-Krimi "Stubbe" Bohlen und Co. übertrumpft.

Bei der werberelevanten Zielgruppe konnten jedoch weder der Krimi noch die Volksmusik-Show dem Primus DSDS das Wasser reichen. Mit 29,2 Prozent und blieb die Casting-Show gewohnt dominant im 20.15-Uhr-Zeitfenster. "Wilsberg" kam hier etwa nur auf 13, 2 Prozent.

Nichtsdestotrotz hat Bohlen dieses Jahr einen schwierigeren Stand als noch in den Jahren zuvor. Denn Traumquoten von 7 Millionen und mehr sowie Marktanteilen um die 50 Prozent bei der werberelevanten Zielgruppe sind erstmal passé. Lediglich zur Vorwoche konnte sich DSDS wieder steigern.

tmm

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