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Details zum Staffelauftakt: HBO will "Game of Thrones" verlängern

Eigentlich hieß es, das Fantasy-Epos "Game of Thrones" werde in sieben Staffeln auserzählt sein. Doch für den TV-Sender HBO ist ein Ende der Serie offenbar noch nicht in Sicht.

Von Frank Siering, Los Angeles

"Game of Thrones" erzählt von Macht und Intrigen - wer die goldene Krone besitzt, herrscht über die sieben Königreiche.

"Game of Thrones" erzählt von Macht und Intrigen - wer die goldene Krone besitzt, herrscht über die sieben Königreiche.

Kaum ein Serienauftakt wird derzeit mit größerer Spannung erwartet als der Start der fünften Staffel von "Game of Thrones". Am 12. April hat das Warten für die Fans der amerikanischen Fantasy-Serie in 170 Ländern ein Ende. Erstmals kommen in diesem Jahr auch die deutschen Fans genau zeitgleich mit dem US-Publikum in den Genuss einer neuen Folge.

David Benioff gilt als kreativer Kopf hinter der Serie. In einem Interview mit "Entertainment Weekly" hat der Drehbuchautor nun angekündigt, dass in der neuen Staffel "Welten aufeinanderprallen" würden. So hätten sich etwa die Erzählstränge aus den fiktiven Kontinenten "Westeros" und "Essos" in der Serie bislang kaum überschnitten. Das soll sich in der fünften Staffel ändern. "Es gibt Kollisionskurse", sagte Benioff dem Magazin.

Diskussion über Serienende

Viele Fans haben sich bereits damit arrangiert, dass "das Lied von Eis und Feuer" nach sieben Staffeln enden soll. Das ist zumindest der Plan von Serienschöpfer Benioff. Michael Lombardo, Präsident des Bezahl-Senders HBO, ließ nun jedoch verlauten, dass er die Show gerne weiter produzieren möchte.

Serienschöpfer Benioff meldet indes schon jetzt erste Zweifel an diesen Plänen an. "Ich wünsche mir für diese Show ein gutes und sehr zufriedenstellendes Ende", so Benioff. Und das heißt offenbar: Kein unnützes Hinauszögern eines unabwendbaren Endes. "Wir wollen uns auf dem Höhepunkt verabschieden", sagte der Autor im Interview mit "Entertainment Weekly". Er könne bereits jetzt erahnen, wie viele Stunden Arbeit noch in der Serienproduktion stecken würden. In letzter Konsequenz müssten er und sein Mitstreiter D.B. Weiss herausfinden, wann der ideale Zeitpunkt für den "richtigen Absprung" von dem Serienformat gekommen sei.

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Kein "Game of Thrones"-Kinofilm

Diverse Gerüchte über einen "Game of Thrones"-Kinofilm wollte bei HBO niemand bestätigen. Hinter den Kulissen heißt es jedoch, dass dem Sender diese Idee nicht besonders gut gefällt - wohl auch, weil der Pay-TV-Sender eine gewisse Loyalität gegenüber seinen Abonnenten zum Ausdruck bringen möchte.

Dass die TV-Serie in der Vergangenheit nicht immer der literarischen Vorlage von Autor George R.R. Martin folgte, ist mittlerweile bekannt. Viele der Fantasy-Charaktere mussten im Verlauf der Show bereits sterben - obwohl sie in den Büchern noch weiterleben. Sophie Turner verkörpert die Figur der "Sansa Stark". Ihr Ausblick auf die fünfte Staffel klingt wenig optimistisch: "Sansa hat eine sehr, sehr traumatische fünfte Staffel vor sich", sagte Turner der "International Business Times". Vieleicht steht das nächste Opfer bereits fest?

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