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GEZ-Gebühr: Rundfunkbeitrag könnte sinken

Fast eine Milliarde Euro mehr als bisher haben die Öffentlichen-Rechtlichen durch den neuen Rundfunkbeitrag eingenommen - zu viel, sagen Experten. Sie plädieren für eine Senkung.

Der Rundfunkbeitrag könnte einem Zeitungsbericht zufolge zum ersten Mal in der Geschichte der gebührenfinanzierten Sendeanstalten in Deutschland deutlich sinken. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) gehe davon aus, "dass es zu einer Absenkung des Beitrags von 17,98 Euro kommen kann", sagte der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger, der "Süddeutschen Zeitung". "In welchem Umfang wir dies vorschlagen können, wissen wir erst, wenn der Kommission neue Berechnungen der Anstalten vorliegen und diese geprüft sind."

Zuvor hatten die Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Sachsen, Malu Dreyer (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU) eine Senkung des Beitrags ins Gespräch gebracht. Sie hatten darauf verwiesen, dass die Umstellung des Beitrags zu Jahresbeginn den öffentlich-rechtlichen Sendern fast eine Milliarde Euro Mehreinnahmen eingebracht haben könnte.

she/AFP / AFP
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