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"Wer wird Millionär?" Günther Jauch wurde bundesweit von der Polizei gesucht – wegen 15 Euro

"Wer wird Millionär?"
Günther Jauch mit "Wer wird Millionär"-Kandidat Sebastian Hafner
© Stefan Gregorowius / TV Now
In seiner Quizshow "Wer wird Millionär?" plauderte Günther Jauch eine Anekdote aus seinem Privatleben aus: Er wurde wegen eines Verkehrsvergehens in ganz Deutschland von der Polizei gesucht. Wie es dazu kam.

Es ist mittlerweile gute Tradition, dass Moderator Günther Jauch in seiner Quizshow "Wer wird Millionär?" Anekdoten aus seinem Privatleben preisgibt. Mit einer besonders lustigen Episode wartete der 64-Jährige in der letzten Sendung dieses Jahres auf. "Ich bin in Bayern mal zu schnell gefahren", begann Jauch seine Geschichte. Der Bußgeldbescheid in Höhe von 15 Euro konnte ihm aber nicht zugestellt werden, weil er inzwischen umgezogen war.

Doch die Beamten in Bayern hätten einen gewissen Ehrgeiz entwickelt und wollten vor Ablauf der Verjährungsfrist unbedingt die neue Anschrift des Moderators herausfinden. "Dann haben die gesagt: Amtshilfe, in ganz Deutschland Amtshilfe: 'Wo ist der Mann?'" Schließlich konnte festgestellt werden, dass Jauch inzwischen in Brandenburg gemeldet ist.

"Zwei Tage vor Ablauf der Verjährung stehen zwei Brandenburger Polizisten ganz wichtig vor der Tür, klingeln zur Klärung eines Sachverhalts", erzählte Jauch. Er habe sich dann folgenden frechen Spruch erlaubt: "Ich möchte Ihnen als Erstes gratulieren, dass sie in diesem Land so konsequent Kapitalverbrechen verfolgen." Die Beamten seien etwas zerknirscht und beleidigt gewesen. Er habe überlegt, ob er gegen den Bußgeldbescheid Widerspruch einlegen soll, um die Behörde weiter zu piesacken, gestand Jauch. Doch schließlich habe er die 15 Euro gezahlt.

WWM-Kandidat scheiterte fast an 50-Euro-Frage

Ausgeplaudert hat der Moderator die amüsante Anekdote nur, weil "Wer wird Millionär?"-Kandidat Sebastian Hafner angab, von seinem Gewinn zwei Strafzettel bezahlen zu wollen. Der 38-Jährige ging am Ende mit 64.000 Euro nach Hause, dabei wäre er schon beinahe an der 50-Euro-Frage gescheitert.

Die lautete: "Welches Verb kommt oft im Zusammenhang mit Jubiläen zum Einsatz?" Zur Auswahl standen: A: tägen, B: monäten, C: quartälen, D: jähren. Hafner antwortete wie aus der Pistole geschossen: "Tägen, A". Nur das vehemente Eingreifen Jauchs verhinderte, dass der Musiker seine Wahl noch einmal überdachte und am Ende nicht mit null Euro dastand. Die richtige Antwortet lautet natürlich D: jähren.

Von dem gewonnenen Geld will Hafner nicht nur Bußgelder begleichen, sondern auch eine neue Kaffeemaschine kaufen und seiner Frau einen Schuh-Gutschein schenken.

jum

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