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"Jeffrey Epstein: Stinkreich": Helfer, Mitwisser, Freunde: Alle (berühmten) Personen, die in der Epstein-Doku vorkommen

Die neue Netflix-Doku "Jeffrey Epstein: Stinkreich" dokumentiert die Verbrechen des verstorbenen Pädophilen. Dabei finden auch einige berühmte Personen Erwähnung. 

Jeffrey Epstein

Jeffrey Epstein verstarb im August vergangenen Jahres in einem New Yorker Gefängnis

Picture Alliance

In vier Folgen beleuchtet Netflix das Leben des verstorbenen und verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein. "Jeffrey Epstein: Stinkreich" heißt die Dokumentation, die seit einer Woche auf dem Streamingdienst abrufbar ist. 

Die Doku thematisiert Epsteins kriminelle Machenschaften seit über zwei Jahrzehnten. Zwei seiner mutmaßlichen Opfer, die Schwestern Maria und Annie Farmer, beschuldigen ihn, sie in den Neunzigerjahren missbraucht zu haben, als sie noch minderjährig waren. Doch Epstein scheint nicht alleine gehandelt zu haben.

Vier Frauen sollen Epstein geholfen haben

Im Zentrum des Geschehens standen, so die Doku, mindestens vier Frauen aus Epsteins nahem Umfeld: Ghislaine Maxwell, Sarah Kellen, Nadia Marcinkova und Adriana Mucinska sollen dem wohlhabenden Unternehmer immer wieder junge Frauen zugeliefert haben. Besonders Ghislaine Maxwell findet in Berichten und Gerichtsunterlagen immer wieder Erwähnung. Die Britin galt als Epsteins "Madam", seine engste Vertraute. Fast jedes Opfer, das in der Doku zu Wort kommt, erwähnt entweder Maxwell oder aber eine der drei anderen Frauen (alles Assistentinnen von Epstein). 

Die "New York Times" hatte im August vergangenen Jahres in einem Artikel offenbart, dass die Gruppe dem Finanzier geholfen hatte und dass Gerichtsdokumente dies erwähnen würden. Neben Maxwell soll Sarah Kellen von großer Wichtigkeit für Epstein gewesen sein. In einer Anklage wird Kellen laut der "New York Times" als "The Lieutenant" bezeichnet. Sie habe die Namen und Telefonnummern der vielen Minderjährigen gesammelt, die Epstein missbraucht haben soll. 

Berühmte, mächtige Männer

Auch Jeffrey Epsteins illustrer Freundeskreis findet in der Doku immer wieder Erwähnung. Er bestand vor allem aus mächtigen, reichen Männern. Epstein wird vorgeworfen, einige seiner gut betuchten Freunde ebenfalls mit jungen Mädchen versorgt zu haben. 

Ein Name, der immer wieder in der Berichterstattung auftaucht ist Prinz Andrew. Der Sohn von Queen Elizabeth II. war eng mit Epstein befreundet. Virginia Roberts Giuffre sagt, Epstein habe ihr Andrew vorgestellt, als sie erst 17 Jahre alt gewesen sei. Der Prinz habe sie sexuell missbraucht. Andrew bestreitet dies.

Prinz Andrew Virginia Roberts

Doch der Royal war bei Weitem nicht der einzige Promi, der sich im Dunstkreis Epsteins aufhielt. Zu den engen Vertrauten des Pädophilen gehörten offenbar auch Donald Trump und Bill Clinton sowie der mittlerweile verurteilte Vergewaltiger Harvey Weinstein. Eines von Epsteins Opfern verrät in der Doku, sie habe auf einem Charity-Trip nach Afrika an Bord von Epsteins Privatjet neben Clinton auch Schauspieler Kevin Spacey und Comedian Chris Tucker getroffen. 

Das Pikante: Die meisten seiner berühmten Promi-Freunde - darunter auch Regisseur Woody Allen - brachen den Kontakt zu Epstein selbst dann nicht ab, als er bereits der Prostitution Minderjähriger verurteilt war. 

Quellen: "New York Times" / Netflix "Jeffrey Epstein: Stinkreich"

ls