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Livepause vor Ostern Gottschalk sendet aus der Konserve


In Gottschalks neuem Studio wird weiterhin gebohrt, gehämmert und geklebt. Weil die ARD fürchtet, dass dabei zuviel durcheinandergehen könnte, hat der Sender dem Moderator nun einen Live-Stopp verordnet.

Mangelnde Selbstironie kann man den Machern von "Gottschalk Live" nun wirklich nicht vorhalten. "Wir senden weiter! Von der Baustelle!" verkündet die Homepage der ARD-Sendung trotzig. Und zeigt den glücklosen Moderator, mit einem "Wegen Umbau geöffnet"-Schild, das wie ein Stinkefinger im Gesicht seiner Kritiker anmutet.

Doch eben diese Bauarbeiten sorgen nun dafür, dass "Gottschalk Live" einen weiteren Dämpfer erhält. Wie der Mediendienst DWDL am Freitag berichtete, wird die Sendung in der kommenden Woche nicht live gesendet, sondern am späten Nachmittag aufgezeichnet und später ausgestrahlt. Die Redaktion begründete den Griff zum "Live on Tape"-Prinzip mit den laufenden Umbauarbeiten. Aus "Gründen der Sendesicherheit" sei es sinnvoll, die Show aufzuzeichnen. Nach Ostern wolle man aber wieder dazu übergehen, die Show live über den Äther gehen zu lassen.

Beim Bekanntwerden der Nachricht war zunächst darüber spekuliert worden, ob die Entscheidung etwas mit der Fahrigkeit zu tun hatte, mit der Gottschalk bisweilen in der Show auftritt. Dies hatte eine Show-Sprecherin im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" allerdings dementiert. Es gehe um den Einbau eines neuen Grafikprogramms und nicht darum, Moderationen zu wiederholen oder Gottschalks Fehler auszubessern.

jwi

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