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Meinung

Einfach anti ist keine Haltung: Man kann "Game of Thrones" gern hassen – aber warum muss man das jedem erzählen?

Als "Game of Thrones"-Fan muss man sich wöchentlich vor Spoilern schützen. Noch mehr nerven aber die Leute, die ständig stolz erzählen, dass sie die Serie nicht gucken. Als wäre das eine Leistung.

"Game of Thrones"

Man darf "Game of Thrones" nicht mögen: Aber warum gegen etwas wettern, das man gar nicht kennt?

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Dieser Tage kann man als "Game of Thrones"-Fan vor zweierlei Dingen nicht sicher sein: Stellt man sich nicht nachts oder morgens extra früh den Wecker, um gleich am Montag die neue Folge der achten und finalen Staffel zu gucken, sollte man den Tag über am besten Augenbinde tragen. Ein Blick auf Twitter, Instagram oder auch viele News-Seiten und schon während der Bahnfahrt ins Büro wird man mit fiesen Spoilern konfrontiert. Nervig.

An alle "Game of Thrones"-Hasser

Mindestens genauso anstrengend - wenn nicht sogar schlimmer -, sind allerdings all die, die jetzt aus ihren Ecken gekrochen kommen, um zu erzählen, dass sie mit "Game of Thrones" nichts anfangen können. Überhaupt nichts. Rein gar nichts. Weil Fantasy ohnehin Quatsch ist. Weil die Kostüme der Darsteller doof aussehen. Weil das viel zu brutal ist. Drachen? Also, bitte. Und wie albern ist dieser Kampf um irgendeinen Thron? Sie hätten übrigens noch nie eine Folge gesehen. Nach all diesen Informationen hatte zwar niemand gefragt, sie erzählen es aber dennoch. Schlimmer noch: Sie feiern sich dafür. Auch in Zukunft würden sie sich keine Episode antun wollen. Dass die epische Erfolgsserie aber das größte Übel der Menschheit ist, das wissen die mäßig informierten Kritiker natürlich bestens. Und ihr Wissen teilen sie mit - ob man will oder nicht.

Anti-Haltung ist auch ein Trend

All denen soll gesagt sein: Diese Anti-Haltung macht weder cooler, noch setzt man sich damit ab! Denn die Ablehnung des vermeintlichen "GoT"-Trends ist weder besonders edgy, noch ist sie unerwartet. Sie ist letztendlich genau das Gleiche: ein Trend. Nur gehören die Hater eben zu der Gruppe, die aus Prinzip gegen den Strom schwimmt. Selbst wenn der Strom ein warmer Fluss im Paradies wäre, würden sie wohl mit aller Macht dagegen ankraulen, um bloß nicht mitgerissen zu werden. Wie die Anti-Mainstream-Missionare wittern sie ihre Chancen besonders dann, wenn irgendwo "Game of Thrones", "Jon Snow" oder "Khaleesi" gesagt wird. Dann kommen sie in bester Arya-Stark-Manier angeschlichen, um ungefragt ihren Senf dazuzugeben. 

Und es scheint, als hätten gerade die Thrones-Hasser besonders großen Mitteilungsbedarf. Das ist insofern verständlich, als dass die Serie seit Jahren im popkulturellen Zusammenhang immer wieder aufploppt. Sie wird zitiert, diskutiert, es werden Fantheorien besprochen und Wetten abgeschlossen. Doof, wenn man da nicht mitreden kann, es aber eigentlich doch so gerne würde! Und so muss eben ein anderes Narrativ her: Mit aller Kraft dagegen sein. 

Niemand wird gezwungen, sich "Game of Thrones" anzusehen

Wer dem ganzen Kampf um die Macht über Westeros und die Seven Kingdoms wenigstens eine Chance gegeben hat, der darf sich gerne eine Meinung bilden. Eine Geschichte, so reich an menschlichen Abgründen, gespickt mit Dialogen, die teilweise erst nach einigen Staffeln wirklich Sinn ergeben und mit so vielen so unfassbar niederträchtigen Gewaltszenen, muss nicht jeder mögen. Wirklich nicht. Genauso wenig wird hier irgendwer gezwungen, sich die acht Staffeln der Saga anzugucken. Aber welchen Sinn hat es, gegen eine TV-Serie zu argumentieren, die man de facto überhaupt nicht kennt? Richtig, gar keinen. Davon mal ganz abgesehen: Man gewinnt keine Sympathiepunkte, wenn man in regelmäßigen Abständen als pöbelnder Miesmacher auftritt und möglichst lautstark das schlecht macht, was so viele Menschen berührt und bewegt.

Also bitte, liebe "Game of Thrones"-Hasser: Es bleiben noch drei Folgen übrig. Drei Folgen, die geflissentlich ignoriert werden dürfen. Und noch ein kleiner Tipp: Es gibt doch bei Netflix und Co. genügend Alternativen. Warum also all die Aufmerksamkeit einer Serie schenken, die man doch eigentlich nicht leiden kann? 

Game of Thrones: Trailer zu Staffel 8, Folge 4
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(