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Nach Beckmann-Rückzug: ARD sendet nur noch vier Talkshows

In der vergangenen Woche hatte Reinhold Beckmann mitgeteilt, seine Talkshow im Ersten aufzugeben. Jetzt haben die Intendanten entschieden, dass es kein Nachfolge-Format geben wird.

Nach der Rückzugs-Ankündigung von Reinhold Beckmann will die ARD künftig vier statt fünf Abend-Talks senden. Darauf einigten sich die Intendanten am Dienstag in Berlin. Der 57-jährige Beckmann hatte am vergangenen Wochenende in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" bekanntgegeben, nach Auslaufen seines Vertrages Ende 2014 sich aus dem Talkgeschäft zu verabschieden.

Der Beckmann-Sendeplatz am Donnerstagabend werde dann für Satire- oder Comedyformate genutzt. "Ich freue mich darüber, dass wir die Diskussion über die Talkshows im Ersten einvernehmlich im Intendantenkreis gelöst haben", sagte der ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Lutz Marmor. Er betonte, weiterhin mit Beckmann zusammenzuarbeiten. "Er ist einer der vielseitigsten und herausragendsten Journalisten in der ARD."

Beckmann will für das "Erste" und das NDR Fernsehen verschiedene Formate entwickeln. Derzeit produziert er Sendungen wie Olli Dittrichs "Frühstücksfernsehen" und "Inas Nacht".

Neben Beckmann talken in der ARD derzeit noch Günther Jauch (sonntags), Frank Plasberg (montags), Sandra Maischberger (dienstags) und Anne Will (mittwochs).

ins/DPA / DPA
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