Neueinstieg bei "Wetten, dass..." Gottschalk will mit Hunziker Quoten heben


Der Talkmaster spricht Klartext: Es sei seine eigene Entscheidung gewesen, Michelle Hunziker als Moderatorin in die Sendung zu nehmen. Gottschalk erhofft sich davon nicht nur höhere Quoten, sondern auch die Belebung seiner Spontanität.

Showmaster Thomas Gottschalk hofft auf höhere "Wetten, dass...?"-Quoten dank seiner neuen Moderations-Partnerin Michelle Hunziker. "Wenn es in Deutschland ein paar hunderttausend Männer gibt, die künftig schon deshalb 'Wetten, dass...?' anschalten, weil sie in Michelles Dekolleté sehen wollen, soll's mir recht sein", sagte Gottschalk dem "Spiegel".

Er lobte das Ex-Model als "sehr lustige und fröhliche Person". In der "Bildzeitung" beschreibt Gottschalk seine zukünftige Moderationskollegin als normal und absolut zickenfrei. "Ich habe die Nase voll von sogenannten Stilikonen, die toll aussehen, aber deren einzige Leistung es ist, über den roten Teppich zu spazieren." Als Gottschalk der Schweizerin von der Entscheidung am Telefon erzählt hat, habe sie gerade im Kino gesessen und vor Freude laut geschrien.

Nettes Gegenmodell von Dieter Bohlen

Das ZDF plant, dass Hunziker bereits am 3. Oktober in der Samstagabendshow an der Seite von Gottschalk auftritt. Die Idee wäre von ihm selbst gekommen, betont der Showmaster. Hunziker soll sich als eine Art "Nanny" um die Kandidaten kümmern und diese schon in den Vorbereitungen zur Sendung betreuen, so dass Gottschalk erst in der Sendung selbst über die Wetten Bescheid weiß. In der Vergangenheit habe er sich allzu oft mit Kandidaten verbrüdert, dadurch wäre Spannung verloren gegangen und er zum "netten Gegenmodell zu Dieter Bohlen" ("Bild") mutiert. "Bislang war es so, dass ich einem Wettkandidaten schon vor der Show drei Mal dabei zusah, wie er zum Beispiel mit Essstäbchen jungen Damen die Bikini-Oberteile öffnete", sagte er dem "Spiegel". Überraschung über die tolle Wette könne er dann live "nicht heucheln".

DPA DPA

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