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Offene Fernseh-Beziehung: Bully Herbig kehrt zu ProSieben zurück

Als Bayerisch sprechender Indianer wurde er vor über zehn Jahren zur Lichtgestalt des deutschen Kinos. Jetzt kehrt Michael "Bully" Herbig zu seinen Wurzeln zurück.

Die "Bullyparade" war ein komödiantisches Highlight der späten 90er und frühen 2000er Jahre auf ProSieben. Nachdem Hauptakteur Michael "Bully" Herbig sich in den letzten Jahren auf Kinofilme konzentrierte ("Der Schuh des Manitu", "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1") plant er Ende des Jahres ins Fernsehen zurückzukehren, schreibt das Magazin "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe.

"Ich bin jetzt schon seit 16 Jahren mit ProSieben zusammen", sagte Herbig. "Wir praktizieren eine offene Beziehung, vertrauen uns aber dennoch sehr. Natürlich riskiert man zwischendurch auch mal einen Flirt mit anderen Sendern, aber gegessen wird immer noch zu Hause."

Zuletzt war Herbig im Jahr 2008 mit der Castingshow "Bully sucht die starken Männer" im Fernsehen zu sehen. Für den Kinofilm "Wickie und die starken Männer" suchte der 44-Jährige damals nach geeigneten Schauspielern. Die letzten Kinoproduktionen mit Herbig scheiterten allerdings spektakulär. Sowohl "Hotel Lux" als auch Helmut Dietls Politiksatire "Zettl" wurden von Kritikern zerrissen und konnten nur wenige Zuschauer ins Kino locken. In beiden Filmen übernahm Herbig die Hauptrolle.

ono/Bang