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"Promi Big Brother": Menowin Fröhlich - Sieger der Herzen

Schon wieder ist er nur in einer Fernsehshow nur Zweiter geworden. Ein Grund zur Trübnis? Ach was - Menowin Fröhlich darf sich als den eigentlichen Sieger von "Promi Big Brother" betrachten.

Menowin Fröhlich

Menowin Fröhlich fühlte sich im "Big Brother Haus" sichtlich wohl 

"Me No Win Fröhlich? Nö." betitelte "Bild.de" einen Artikel über den früheren Castingshow-Teilnehmer, der "wieder nur Zweiter" geworden ist. Wie damals bei "DSDS", wo er sich im dramatischen Finale Mehrzad Marashi geschlagen geben musste und darüber bitterlich weinte. Auch diesmal nahm er die Niederlage nicht leicht. Kein Wunder: Schließlich strich Gewinner David Odonkor 100.000 Euro Siegprämie ein. Während sich Menowin Fröhlich mit einem Möbelgutschein in Höhe von 10.000 Euro zufrieden geben musste.

Dennoch gibt es für Menowin Fröhlich keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Er darf sich als eigentlicher Sieger der Knast-Show fühlen. Denn er hat wie kein anderer Teilnehmer die Chance genutzt, sich als gereiften Menschen zu präsentieren. Während die meisten der anderen "Promis" die gängigen Vorurteile, die über sie kursieren, bestätigten, überraschte Menowin positiv. Hatte man ihn als verhaltensauffälligen Zeitgenossen abgespeichert, der sogar einige Zeit im Gefängnis verbüßen musste, so zeigte er sich im TV-Knast als sozialer Mensch und als Stütze der Gemeinschaft. Rührend kümmerte er sich um Nino de Angelo, der mit dem Eingesperrtsein im Haus nicht klarkam, der unter der Situation litt und deutlich zu viel Alkohol trank. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Der einstige Skandal-Musiker verkörperte so etwas wie die moralische Instanz im Haus. 

Auch wenn Menowin Fröhlich sichtlich enttäuscht war, schon wieder nicht gewonnen zu haben, langfristig wird sich die Teilnahme für ihn Auszahlen. Denn das Privatfernsehen hat großen Bedarf an Prominenten, die sie für die verschiedensten Formate einsetzen kann. Vom "Perfekten Promi-Dinner" bis zum Dschungelcamp müssen jedes Jahr zahllose Fernsehgesichter gecastet werden, die sich vor der Kamera präsentieren wollen. Da ist für einen jungen Burschen wie Menowin Fröhlich viel Geld zu gewinnen. Weit mehr als die 100.000 Euro, die ihm nun durch die Lappen gegangen sind.

che