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Reaktion auf Kritik an "Wetten, dass ..?": Lanz findet seine Kritiker hysterisch

Der umstrittene Moderator hält die Reaktionen auf Tom Hanks' Kritik an "Wetten, dass..?" für überzogen. Dem Hollywoodstar attestiert Lanz pointierte Ironie - dem Rest rät er zum Gang zur Klinik.

ZDF-Moderator Markus Lanz hält das Medienecho auf die Kritik seines Stargasts Tom Hanks an "Wetten, dass ...?" für hysterisch. Der Ton von Hanks bei seinen kritischen Äußerungen sei der gleiche gewesen wie in der Sendung - nämlich "ironisch und pointiert", sagte Lanz der Illustrierten "Bunte". "Was er gesagt hat, ist eine Sache, was daraus gemacht wird, eine ganz andere. Wir sind mittlerweile bei allem so hysterisch, dass ich mich manchmal frage, ob das schon behandlungsbedürftig ist."

Hanks hatte sich nach seinem Auftritt bei der "Wetten, dass..?"-Show am vergangenen Samstag irritiert über die ZDF-Sendung gezeigt. In einem Radio-Interview schilderte der Hollywoodstar eine Szene, in der er "mit einer Katzenmütze auf dem Kopf" dagestanden und zugeguckt habe, "wie der Moderator in einem Sack um mich rumhüpft". "Wenn das nicht Hochqualitätsfernsehen ist", fügte er ironisch hinzu. In den USA wäre jeder Verantwortliche einer solchen vierstündigen Fernsehshow "am nächsten Tag gefeuert" worden.

Lanz betonte hingegen, die kurzen Auftritte von Stars in "Wetten dass..?" seien früher kritisiert worden. Deshalb freue er sich über jeden, der drei Stunden bleibe. Nicht festlegen wollte sich der Moderator, ob die Komikerin Cindy aus Marzahn in der kommenden Sendung wieder seine Co-Moderatorin wird. "Wir wollten das Überraschungsmoment bewahren. Und das wird auch so bleiben." Vertragrechtliche Probleme mit RTL gebe es nicht. Am Samstag hatte Lanz in der Show noch ihre Rückkehr am 8. Dezember zur dritten "Wetten, dass..?"-Ausgabe mit ihm angekündigt.

kmi/AFP/DPA / DPA
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