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RTL-Castingshow "DSDS" In Sachen Fremdschämen unerreicht


Dieter Bohlen und seine Co-Juroren haben wieder einiges auszuhalten während der Castings zu "Deutschland sucht den Superstar". Ob agressionsgestörte Teenager oder Sängerinnen mit fehlgeleiteter Selbsteinschätzung - die meisten "DSDS"-Kandidaten haben zumindest Unterhaltungspotenzial.

Das "DSDS"-Casting ist noch in vollem Gange, Fabienne Rothe ist aber bereits im Recall. Dieter Bohlens Urteil über die 16-jährige Realschülerin ist eindeutig: "Wenn das Package bei jemandem stimmt, dann bei dir". Größer kann ein Lob kaum ausfallen.

Doch nicht für jeden läuft es so gut: Christian Bernitz legt sich zwar mächtig ins Zeug, punktet aber nicht bei Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Natalie Horler. Christian sei ein "musikalischer Bildschirmschoner", lautet die wenig schmeichelhafte Einschätzung des Poptitans.

Einen echten Knallerauftritt legt Anouar Chauech hin. Den leichten Größenwahn des 16-jährigen schlachtet RTL ausgiebig aus. Bevor er auch nur einen Ton singen darf, wird er von Dieter Bohlen schon verspottet. Das im Vorgespräch noch riesig erscheinende Selbstbewusstsein ("Ich will der Beste sein", "Ich kann das schaffen", "Die Jury wird mich lieben") des Jungen verflüchtigt sich beim von der Jury verhängten Zwangs-Tanzen in Windeseile.

Pöbel-Alarm im DSDS-Studio

Seinen Beyoncé-Song darf er nur ansingen und auch wenn das, was Anouar da abliefert, gar nicht so übel klingt, Dieter Bohlen reicht es. Der Jury-Häuptling bescheinigt ihm totale Talentfreiheit und der 16-jährige findet urplötzlich sein Selbtbewusstsein wieder: Er beginnt zu pöbeln und beschimpft Dieter Bohlen als Arschloch. So wird das nichts mit der Superstar-Karriere.

mlr

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