VG-Wort Pixel

Pop-Titan Bohlen zur neuen Staffel "DSDS" Wer zuletzt quakt...


"Alles nur Gequake": Pop-Titan Dieter Bohlen teilt aus - nicht nur wie gewohnt gegen Kandidaten, sondern gegen die Konkurrenz. Diese tritt nicht nur mit starken Stimmen gegen "Deutschland sucht den Superstar" an.

Am 7. Januar beginnt die neunte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". Um die Konkurrenz ein wenig einzuschüchtern, meldete sich Dieter Bohlen in seinem Lieblings-Sprachrohr, der "Bild"-Zeitung, vorab zu Wort. "Das ist alles Gequake" urteilte er über die anderen Shows wie "The Voice of Germany" oder "Unser Star für Baku", die jetzt gegen Bohlens Vorherrschaft bei den Casting-Shows kämpfen.

Plötzlich Konkurrenz

Denn nach etlichen vergeblichen oder mäßigen Versuchen hat die Senderkonkurrenz plötzlich ein Format aus dem Hut gezaubert, das erstmals am Nimbus von DSDS kratzt: "The Voice of Germany", alternierend bei ProSieben und Sat.1 auf dem Bildschirm, hat für das in München ansässige Sendersystem völlig neue Zuschauerkreise erschlossen, die möglicherweise dem Platzhirsch DSDS abschwören und vollständig zur Konkurrenz überlaufen könnten.

Von einer guten Quote oder verbalen Angriffen der Konkurrenz lässt sich Bohlen nicht beeindrucken. Er bleibt seiner Linie treu. "Ich habe meinen Charakter, bin über 30 Jahre im Musikgeschäft und kann eines nicht ab: Verlogenheit. Ich bin nicht der nette Onkel und will es auch nicht sein", erklärt der Musiker, der für seine derben Sprüche gehasst oder geliebt wird.

Bohlen bleibt Bohlen - was sonst?

Im Gespräch mit der "Bild" versichert er zudem, dass es auch für die Kandidaten der Sendung besser sei, ihnen die Wahrheit nicht zu verheimlichen, wenn diese nicht singen können. "Wenn zum Beispiel eine renitente musikalische Butterbirne vor dir steht, die schlechter hustet als ein Nikotinpflaster - was soll ich der denn sagen? Es gibt Leute, denen muss man die Wahrheit bildlich verdeutlichen, damit sie es besser verstehen - und andere nicht mehr nerven. Ich verspreche nix, aber das halt ich auch", kündigt er an.

Mit Kritikern hat der Show-Altmeister indes keine Probleme. "Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es gerne behalten - es ist ja seins", erklärt er und fügt hinzu: "Ich ärger die Kritiker so lange, bis sie weinen oder aufgeben. Ich plädiere für Ehrlichkeit und klare Worte. Bei uns gibt es Gegenwind, wie überall im Leben."

Bleibt abzuwarten, ob der Gegenwind, den Bohlen von der Konkurrenz bekommt, stärker oder schwächer wird.

tmm/Bang/DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker