HOME

Letzter TV-Auftritt: Einen wie Raab wird es so schnell nicht mehr geben

Showmaster, Talentförderer, Musikproduzent: Stefan Raab ist der Multitasker des deutschen Fernsehens. Es wird sich schwer jemand finden lassen, der seine Lücke füllt. 

Ein Kommentar von Hannes Roß

Stefan Raab beim TV-Duell 2013: Überraschenderweise war er es, der die besten Fragen stellte.

Stefan Raab beim TV-Duell 2013: Überraschenderweise war er es, der die besten Fragen stellte.

Schon klar, als er im Juni seinen Rückzug vom Bildschirm vverkündete, wollten es alle immer gewusst haben: Stefan Raabs große Zeit ist vorbei. Gleichgültig und lustlos habe er seine Show "TV-Total" zuletzt nur noch herunter moderiert. Endlich tritt der TV-Titan aus Köln ab und macht Platz für die neue Generation, so lautet der Tenor. Nun, nach 16 Jahren und mehr als 2000 Folgen "TV Total" ist Schluss.

Entertainer wird 50: Das waren Stefan Raabs Quotenbringer im TV

"TV total"

Am 8. März 1999 geht der ehemalige Viva-Moderator Stefan Raab erstmals mit "TV total" auf Sendung. Die Unterhaltungsshow, die seit Februar 2001 viermal die Woche läuft, ist mittlerweile die am längsten ausgestrahlte Late-Night-Show im deutschen Fernsehen. In der Staffel 2011/12 holt Raab im Durchschnitt elf Prozent der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen vor das TV-Gerät - und hält damit seinen Schnitt der vergangenen Jahren. Seit Anfang 2012 läuft es nicht mehr so rund.


Nur die entscheidende Frage, wer es denn sein könnte, der die Lücke füllt, die Stefan Raab mit seinem Abgang im Unterhaltungsfernsehen reißen wird, drauf hat keiner der neunmalklugen TV-Nachruf-Experten eine Antwort. Die Wahrheit ist nämlich: so einen wie Stefan Raab wird es so schnell nicht wieder geben. Einen Multitasker, dessen Ansatz es immer war, auf vielen Ebenen zu brillieren: als Showmaster oder als Akteur vor Kamera ("TV-Total" oder "Schlag den Raab“) , als Entdecker und Talentförderer (ohne Raab keine Lena), als Musik-Produzent (ohne Raab hätte Deutschland 2010 nie den Eurovision Song Contest gewonnen) oder als Erfinder von neuen TV-Shows, die auch international ein Publikum begeistern (sein Format "Schlag den Raab" wurde unter anderen in die USA und nach England verkauft).


Er wollte immer der Beste sein

Keinesfalls wurde alles, was er anpackte, zu Fernseh-Gold. Seine Polit-Show "Absolute Mehrheit" beispielsweise war ein Flop. Doch was Stefan Raab von anderen TV-Arbeitern, Moderatoren und Programm-Entwicklern bis heute unterscheidet, ist sein spielerisch-kindlicher, sportlicher, oft grenzenlos ehrgeiziger Angang an die deutsche Fernsehunterhaltung. Er suchte immer den Wettkampf, wollte der Beste sein, und oft gelang ihm das auch. Wer hätte im Bundestagswahlkampf 2013 schon darauf gesetzt, dass es ausgerechnet Stefan Raab ist, der vermeintliche ProSieben-Clown, der im TV-Duell Angela Merkel gegen Peer Steinbrück als Moderator neben Anne Will, Maybrit Illner und Peter Klöppel die klügsten und furchtlosesten Fragen stellt.

Es spricht für Raab, dass er selbst weiß und bestimmt, wann es mal genug ist. Das Schöne ist ja: Er wird noch lange alle Optionen für ein TV-Comeback haben. Der Nachwuchs macht es ihm zurzeit nicht so schwer, irgendwann einmal mit dem großen Knall zurück zu kommen. Er ist gerade mal 49, und wer ihn kennt, der weiß: Stefan Raab hat viele Talente, aber er hat keine große Begabung dafür, sich unter eine Palme zu setzen und sein Geld zu zählen. Er muss machen.

Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(