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"Tatort" aus Franken: Mord im Flüchtlingsheim - Voss ermittelt undercover

Die ARD wiederholt den dritten Franken-"Tatort": In einem Flüchtlingsheim kommt eine Afrikanerin ums Leben. Kommissar Felix Voss gibt sich als Tschetschene aus und ermittelt undercover. Dabei gerät er selbst in Gefahr.

Tatort aus Franken

Szene aus dem Franken-"Tatort": Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs (2.v.l.) gibt sich als Tschetschene aus und ermittelt undercover im Flüchtlingsheim.

Worum geht's in diesem "Tatort"?

Ein Gaskocher explodiert in einem Flüchtlingsunterkunft, eine Frau aus Kamerun kommt dabei ums Leben. Sie war Journalistin. Musste sie aus politischen Gründen sterben? Oder hat sie sich durch ihre Affäre mit einem verheirateten Unternehmer Feinde gemacht? Um die Hintergründe des Todes zu ermitteln, gibt sich Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) als tschetschenischer Flüchtling aus und ermittelt undercover. Dabei findet er neue Freunde, wird aber von ein paar eingeborenen Bambergern heftig angefeindet.

Warum lohnt sich der Krimi?

Die Folge "Am Ende geht man nackt" zeichnet ein vergleichsweise differenziertes Bild von Flüchtlingen und der sie aufnehmenden deutschen Gesellschaft. Es gibt nicht "die Guten" auf keiner Seite. So bekommt Voss gleich zu Beginn von einem Flüchtling zu hören: "Wir wollen keine Juden oder Christen hier." Und auch bei den Deutschen reicht die Bandbreite von aufopferungsvoll Helfenden bis hin zu "besorgten Bürgern", die Flüchtlingen auflauern und sie verprügeln.

Was nervt?

An manchen Stellen wirken die Dialoge hölzern und konstruiert. Etwa wenn ein Flüchtling zu seinen Schicksalsgenossen spricht: "Am Ende geht man nackt. Das macht uns doch zu Brüdern." Das klingt mehr nach einem steifen Theatermonolog als nach lebendigem Fernsehen. 

Die Kommissare?

In dieser Folge steht Felix Voss im Vordergrund, und endlich erfährt der Zuschauer etwas mehr über diesen unkonventionellen Typen, der seinen Kollegen aus dem Tschetschenien-Urlaub Salami mitbringt. Der bislang kaum durchschaubare Voss outet sich hier als Moralist: "Ich bin Polizist geworden, um Menschen zu beschützen, die in Not geraten sind. Und nicht, um mich vor Rechtsradikale zu stellen", herrscht er eine Polizistin an, die ein bisschen viel Verständnis für prügelnde Deutsche zeigt. Und kommt zu der Erkenntnis: "Ich kann mich nicht nur darauf berufen, dass ich meinen Job mache. Es gibt auch ein Leben drumherum."

Ein- oder ausschalten?

Relevante, zeitgemäße Geschichte vor historischer Bamberger Altstadt-Kulisse: Das ergibt eine klare Einschalt-Empfehlung.

Die "Tatort"-Folge "Am Ende geht man nackt" wurde erstmals am 9. April 2017 ausgestrahlt. Die ARD wiederholt diesen Fall am Freitag, 5. Juli, um 22 Uhr.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(