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Reaktionen zum "Tatort" "Weniger Klamauk?" - "Dann müssen Sie sich einen anderen Rechtsmediziner suchen"

Tatort Münster
Boerne (Jan Josef Liefers) und Thiel (Axel Prahl) tanzten sich mit dem "Tatort"  aus Münster zum Quotenrekord
© WDR/Martin Menk
Mit der bekannten Mischung aus Krimi und Komödie traf der "Tatort" aus Münster am Sonntagabend den Nerv der Zuschauer. Sogar Boerne-Darsteller Jan Josef Liefers war platt angesichts eines neuen Rekords.

Sie schaffen es immer wieder: Die "Tatort"-Folgen aus Münster sind mit Abstand die erfolgreichsten der Krimi-Reihe. Regelmäßig holen Axel Prahl und Jan Josef Liefers als Hauptkommissar Frank Thiel und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne die besten Quoten. Auch die aktuelle Folge "Ein Fuß kommt selten allein" sorgte am Sonntagabend wieder für zufriedene Gesichter bei der ARD.

Mit 12,69 Millionen Zuschauern war es die erfolgreichste "Tatort"-Folge des Jahres - und das trotz des guten Sommerwetters in ganz Deutschland. Ihren eigenen Rekord haben die Münsteraner damit jedoch nicht geknackt. Die Episode "Schwanensee" hatte im November 2015 stolze 13,63 Millionen Zuschauer. Dafür war der Marktanteil so hoch wie seit 1993 bei keinem "Tatort" mehr: 37,1 Prozent des Publikums entschieden sich am Sonntagabend für die Ermittlungen von Thiel und Boerne. Kein Wunder, dass Schauspieler Jan Josef Liefers am nächsten Tag ganz beseelt auf die Zahlen reagierte. Er schickte Liebesgrüße an alle Fans:

Der Kriminalfall war wie aus Münster gewohnt mit viel Klamauk und Späßen gespickt: Boerne ließ sich mit Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) auf einen Tanzkurs ein, was für kuriose Szenen sorgen sollte. Die, die den Spaß aus Münster lieben, waren auch dieses Mal begeistert.

Auf Twitter kamen aber auch diejenigen zu Wort, die mit dem Klamauk nichts anfangen können - dabei gab sich der "Tatort" sogar selbstkritisch.

Bei vielen Zuschauern wollte der Funke einfach nicht überspringen - wie auch bei unserem Kritiker. 

Insgesamt lieferten die Münsteraner also einen "Tatort", der polarisierte. Doch das war bei Boerne und Thiel schon immer so - und tut ihrem Erfolg keinen Abbruch, wie die aktuellen Quoten einmal mehr gezeigt haben.

sst

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