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TV-Show "Schlag den Raab": Lehrstunde für den Ehrgeizling

Über fünf Stunden dauerte es, dann war die Niederlage für den Hausherrn perfekt: ProSieben-Moderator Stefan Raab wurde in seiner eigenen Duell-Show "Schlag den Raab" bezwungen. Thorsten, ein 29-jähriger Gymnasiallehrer für Sport und Erdkunde, zeigte dem TV-Star die Grenzen auf.

Was für ein spannender Fernsehabend, der bis weit in die Nacht reichte. Am Sonntag um 1.34 Uhr machte Thorsten aus Heidenheim in Baden-Württemberg seinen Sieg perfekt. Nach 15 Spielen und einer Sendezeit von über fünfeinhalb Stunden musste sich Stefan Raab geschlagen geben. Der 29-jährige Gymnasiallehrer trifft aus elf Metern den Basketballkorb und gewinnt eine Million Euro. Der Endstand: 72:48.

"Das ist alles noch gar nicht so richtig fassbar. Ich hätte es mir nicht so schwer vorgestellt, gegen Stefan Raab zu gewinnen. Mir sind die Tränen gekommen und das passiert mir nicht so häufig", sagte der frischgebackene Millionär. "Kein Mensch kann sich vorstellen, wie es ist, einen Basketball in den Händen zu halten und damit sein Schicksal. Entweder du gewinnst damit die eine Million Euro, oder eben nicht. Aber natürlich freue ich mich unheimlich."

Für Stefan Raab, der wie gewohnt ungeheuren Ehrgeiz zeigte, aber körperlich nicht in Topform zu sein schien, war es eine der seltenen Niederlagen, die er bisher in seiner Show einstecken musste. Dafür konnte er sich mit einer sensationellen Einschaltquote trösten: 31,3 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer (2,83 Millionen) sahen in der Nacht die Sendung "Schlag den Raab". Insgesamt verfolgten vier Millionen Zuschauer (18,7 Millionen) das TV-Spektakel. Kommentar von Raab: "Spannender geht's ja kaum. Ich habe wirklich gekämpft, aber am Ende hatte Thorsten einfach das glücklichere Händchen."

tib