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Zehn Jahre "Tatort": Maria Furtwängler denkt über Ausstieg nach

Auch wenn sie kürzlich zur beliebtesten Schauspielerin Deutschlands gewählt wurde, denkt Maria Furtwängler über ein Ende ihres "Tatort"-Alter-Egos Charlotte Lindholm nach.

Maria Furtwängler, die erst am Sonntag wieder im Hannover-"Tatort" der ARD im Einsatz ist, denkt über ein Ende ihrer TV-Ermittlerin nach. "Ich spiele Charlotte Lindholm jetzt seit über zehn Jahren. Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht, wie lange ich das noch machen werde", sagte die Schauspielerin der "Bild am Sonntag". "Eine konkrete Entscheidung habe ich allerdings noch nicht getroffen." Eine repräsentative Emnid-Umfrage für die TV-Zeitschrift "auf einen Blick" kürte Furtwängler kürzlich zu Deutschlands beliebtester Schauspielerin, vor Veronica Ferres und Iris Berben.

Nach Angaben der "BamS" könnte eine "Tatort"-Doppelfolge über Zwangsprostitution, die im März und April gedreht und an zwei Sonntagen hintereinander gesendet werden soll, "ein Abschiedsgeschenk" der Schauspielerin an die ARD sein.

Über das Engagement von Til Schweiger, der ab 2012 - ebenfalls für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) - einen "Tatort"-Ermittler mimen soll, und zwar in Hamburg und nicht in Hannover, freut sich Furtwängler. "Wahnsinn, oder? Der Mann, der sich in Deutschland einen großen Namen mit Kinoproduktionen gemacht hat, ermittelt jetzt. Da war ich wirklich überrascht", sagte die Frau des Verlegers Hubert Burda ("Focus", "Bunte").

roh/DPA / DPA