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Die besten Hausmittel Haare aufhellen: Mit diesen Mitteln und Tipps klappt es auch zu Hause

Zuhause die Haare aufhellen
Zuhause die Haare aufhellen? Mit diesen Tipps funktioniert es.
© Christin Klose / Picture Alliance
Der Winter hat in einigen Gebieten gerade erst Einzug gehalten, der Lockdown läuft noch und die Friseure haben dicht. Viele wünschen sich daher etwas Frische auf dem Kopf. Die Lösung: sich selbst die Haare aufhellen. Wir haben Tipps und Tricks.

Derzeit ist es in einigen Gebieten in Deutschland weiß: Der Winter zeigt sich noch einmal von seiner besten Seite. Zudem sind wir noch mitten im Lockdown, die Friseure haben geschlossen und die große Ablenkung ist noch nicht in Sicht. Viele wünschen sich daher zumindest etwas Frische auf dem Kopf. Sich ohne Plan die Haare selbst zu schneiden oder zu färben kann allerdings schnell in die Hose gehen. Eine Alternative: sich selbst die Haare aufhellen – und zwar mit schonenden Hausmitteln und anderen Tricks. 

Haare aufhellen: Was muss ich dabei beachten?

Wer sich die Haare ein wenig aufhellen möchte, muss nicht direkt zu chemischen Haarfarben und Blondierungen greifen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Haare heller zu bekommen – zum Beispiel mit Hausmitteln. Wichtig vorher zu wissen: Das natürliche Bleaching hat bei dunkleren Haartönen natürlich einen schwächeren Effekt. Bei dunkelbraunem Haar bekommt man selbst natürlich keine hellblonden Highlights hin. Aber: Einen sichtbaren Effekt kann man sich dennoch schaffen und so etwas Frische ins Haar zaubern.

Zuerst Strähnen testen

Auch wenn Hausmittel meist etwas schonender und weniger starke Ergebnisse bringen als chemische Mittel, ist es wichtig zu wissen, dass auch diese Effekte erstmal nicht rückgängig zu machen und sicherlich nicht mit einem professionellen Friseurbesuch vergleichbar sind. Außerdem reagieren Haare anders auf die verschiedenen (Haus-)Mittel, das ist immer auch von der Haarstruktur und -farbe abhängig. Und: Wer empfindliche Kopfhaut hat, sollte immer an einer Stelle testen, ob er die Hausmittel verträgt. Fühlt sich irgendetwas unangenehm an, sollte man das Mittel immer direkt gründlich auswaschen. 

Noch ein Tipp: Am besten testet man das Mittel erst an einer Strähne und schaut sich das Ergebnis an. Bei einem erfolgreichen Test kann man das Mittel dann entweder im gesamten Haar verteilen oder nur für Strähnen verwenden. Bei einem missglückten Test sollte man sich natürlich ein anderes Hausmittel suchen oder auf Farbe aus der Drogerie zurückgreifen. Wer die Farbe auf die Strähnen aufträgt, benutzt am besten ein Wattepad oder einen geeigneten Pinsel.

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Haare aufhellen: Diese Hausmittel sorgen für sichtbare Ergebnisse

Zitrone

Zitronen sind ein klassisches Hausmittel, um seine Haare aufzuhellen. Dazu je nach Haarlänge drei oder mehr Zitronen auspressen und gleichmäßig im angefeuchteten Haar verteilen. Das Ganze eine halbe Stunde einwirken lassen. Bei gefärbtem oder stark strapaziertem Haar bietet es sich an, den Saft zuerst auf dem Ansatz zu verteilen, 15 Minuten einwirken zu lassen und den restlichen Saft erst dann in die Längen zu geben, um sie nicht noch mehr zu strapazieren. Danach gut ausspülen.

Wichtig: Eine pflegende Haarkur ist im Anschluss unerlässlich. Denn Zitronensäure ist natürlich etwas aggressiv und trocknet das Haar schnell aus.

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Kamille

Vor allem für blonde Haare eignet sich aber auch Kamille, um die Haare aufzuhellen. Bei dunkleren Haaren sorgt Kamille für leichte Highlights. Für diese Bleaching-Methode zuerst in einem Topf eine Handvoll Kamillenblüten mit heißem Wasser übergießen. Ebenso gut funktioniert auch Kamillentee, egal ob lose oder im Beutel. Den abgekühlten Aufguss ins gewaschene, noch nasse Haar geben. Das Ganze braucht danach nicht ausgespült zu werden und hat einen tollen aufhellenden und schimmernden Effekt.

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Honig

Ja, auch Honig kann die Haare aufhellen – und zwar um etwa eine Nuance. Der Vorteil dieser Methode: Honig pflegt das Haar zusätzlich. Wird er erwärmt, entfaltet Honig das Enzym Peroxid, das die Haare natürlich aufhellt. Wichtig: Honig sollte nicht auf mehr als 40 Grad erhitzt werden, denn ansonsten wird das Enzym zerstört. Den leicht erwärmten Honig sollte man zum Haare-Aufhellen zu gleichen Teilen mit einer (am besten silikonfreien) Haarkur vermischen und ins frisch gewaschene Haar geben. Das Ganze mit Alufolie umwickeln und darüber ein Handtuch wickeln. So wirkt die Mischung besser ein und bleibt schön warm. Nach mindestens einer Stunde Einwirkzeit die Haare auswaschen. 

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Backpulver

Auch Backpulver soll auf natürliche Weise Haare heller machen. Vor allem bei braunem Haar ist dieses Hausmittel effektiv – und kann sogar einen ungewollten Gelb- oder Rotstich neutralisieren. Zum Haare-Aufhellen löst man zwei Päckchen Backpulver in 250 Milliliter lauwarmem Wasser auf. Das Ganze wird dann im trockenen Haar verteilt und sollte etwa 20 Minuten einziehen. Danach wie gewohnt waschen und pflegen.

Mit Haarfarben und Blondierung die Haare aufhellen

Wer etwas mutiger ist und es sich zutraut, mit chemischen Mitteln zu arbeiten, kann natürlich auch auf fertige Haarfarben oder Blondierungen zurückgreifen. Allerdings sollte man im Umgang damit ein wenig geübt sein oder jemanden zu Hause haben, der einen beim Auftragen unterstützt. Denn die Ergebnisse solcher Mittel sind meist auffälliger als bei den Hausmitteln – und so sind Fehler natürlich deutlich sichtbarer. Alternativ kann man aber auch auf fertige, natürliche Haarfarbe zurückgreifen, die die Haare schonend aufhellen können und meist auch noch gleichzeitig pflegen.

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Damit die Friseure also nicht doppelt und dreifach Arbeit bei einem Farbunfall haben und es umso teurer wird, sollte das Mittel der Wahl ebenfalls zuerst an einer Strähne getestet werden, um zu sehen, wie viel man auftragen und wie lange man es am besten einwirken lassen sollte. Außerdem kann man so am besten sehen, wie die Farbe am Ende tatsächlich aussieht. 

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maf

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