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First Lady beleidigt: "New York Times"-Reporter handelt sich Ärger mit den Trumps ein

Auf die "New York Times" ist Donald Trump ohnehin schon nicht gut zu sprechen - zu kritisch ist deren Berichterstattung. Jetzt hat ein Reporter der Zeitung auch noch seine Frau Melania beleidigt.

Melania Trump

Melania Trump hat Ärger mit einem Journalisten

Ein Journalist der "New York Times" hat Ärger mit den Trumps - und seiner Redaktion. Er soll die First Lady der Vereinigten Staaten als Prostituierte bezeichnet haben. Mit einem Kommentar auf einer Veranstaltung hat er seinem Arbeitgeber, der ohnehin schon auf Kriegsfuß mit US-Präsident Donald Trump steht, schlechte Presse und einen kleinen Shitstorm beschert. Bekannt wurde die Äußerung des Journalisten durch das Model Emily Ratajkowski.

Auf Twitter schilderte Ratajkowski am Montag die Begegnung mit dem Reporter: "Ich saß gestern Abend neben einem Journalisten der 'New York Times', der zu mir sagte 'Melania ist eine Nutte'." An die Zeitung gerichtet schreibt sie: "Was auch immer Eure Firmenpolitik ist - so etwas zu sagen, ist bezeichnend. Das ist Slut Shaming. Ich schere mich nicht um ihre Nacktfotos oder ihre sexuelle Vergangenheit und das sollte auch niemand sonst tun." Dass es sich bei dem Journalisten um einen Mann handelte, geht zwar nicht aus Ratajkowskis ursprünglichem Tweet hervor, wohl aber aus einer späteren Erläuterung des Models auf eine Nachfrage einer Twitter-Nutzerin hin.

"New York Times"-Reporter wurde gerügt

Das Gerücht, dass Melania Trump eine Vergangenheit als Escortdame hat, ist schon älter, und offensichtlich falsch. Mehr als einmal ist sie bereits gerichtlich gegen Einzelpersonen und Zeitungen vorgegangen, die entsprechendes behauptet und verbreitet hatten.

Später bedankte sich Melania Trump via Twitter bei Ratajkowski für deren Einsatz: "Applaus für alle Frauen auf der Welt, die aufstehen und sich stark machen für andere Frauen!", schrieb sie noch am Montag. 

 

Am selben Tag, nur wenige Stunden nachdem Ratajkowski ihr Erlebnis auf Twitter geschildert hatte, gab es auch ein offizielles Statement der "New York Times": "Ein 'Times'-Reporter, der nicht über Washington oder Politik berichtet, re­kur­rie­rte gestern Abend auf einer Party auf ein unzutreffendes Gerücht über Melania Trump. Der Kommentar war nicht für die Öffentlichkeit gedacht und war dennoch vollkommen unangebracht und hätte nicht stattfinden sollen. Unsere Redakteure haben bezüglich dieser Entgleisung mit dem Reporter gesprochen", teilte Sprecherin Eileen Murphy mit.

Donald Trump kritisiert die "New York Times" bereits seit Monaten regelmäßig für deren kritische Berichterstattung ihm gegenüber. Zu diesem Fall schweigt der Präsident bisher allerdings.

Melania Trump trägt Pussy Bluse


jen