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Verleumdungsklage: Melania Trump bringt Blogger vor Gericht

Ein Blogger behauptete im letzten Jahr, dass Melania Trump einst als Escort-Dame gearbeitet habe. Nun muss er sich dafür vor Gericht verantworten. Die First Lady fordert Schmerzensgeld.

Melania Trump hat eine Verleumdungsklage gegen einen Blogger eingereicht

Melania Trump hat eine Verleumdungsklage gegen einen Blogger eingereicht

Im vergangenen Sommer stellte der Blogger Griffin Tarpley auf seiner Website eine provokante Behauptung auf: Melania Trump habe Panik davor, dass ihre angebliche Vergangenheit als Escort-Dame ans Licht kommen könnte, schrieb er damals. Für diese Äußerung wird er sich vor Gericht verantworten müssen. Die First Lady hatte eine Verleumdungsklage eingereicht. Ein Gericht im US-Bundesstaat Maryland entschied nun, dass die juristische Grundlage für einen Prozess ausreichend ist, berichtet die "Washington Post". Das Verfahren soll im Dezember stattfinden.

Zwar hatte der Blogger seine Behauptungen schnell zurückgezogen und sich entschuldigt, aber Melania wollte von einer Klage nicht absehen. Die Handlungen des Angeklagten seien so ungeheuerlich, bösartig und schädlich für seine Mandantin gewesen, dass sie ein Schmerzensgeld fordere, sagte ihr Anwalt im vergangenen September.

Melania Trump will auch die "Daily Mail" verklagen

Tarpley war nicht der einzige, der über eine vermeintliche Escort-Vergangenheit der Ehefrau von Donald Trump berichtet hat. Mitte August schrieb die britische Boulevardzeitung "Daily Mail", dass die Modelagentur, für die Melania in den Neunzigerjahren gearbeitet hatte, auch Escort-Dienste angeboten habe. Dort sollen reiche Klienten an Frauen vermittelt worden sein, die sexuelle Dienste geleistet hätten. Dabei bezog sich die "Daily Mail" auf einen Artikel in einem slowakischen Magazin. 

Auch gegen die "Daily Mail" will Melania vor Gericht ziehen. "Die Angeklagten haben verschiedene Aussagen über Frau Trump gemacht, die zu 100 Prozent falsch und extrem schädlich für ihren persönlichen und professionellen Ruf sind", heißt es in der Klageschrift, die im September beim Montgomery County eingereicht worden ist. Im Fall des Blattes wurde die Klage allerdings noch nicht zugelassen.

Die Zeitung hat den Bericht inzwischen entfernt. Man bedauere, falls der Eindruck entstanden sein sollte, dass Melania als Escort-Begleitung oder im Sex-Business gearbeitet haben könnte, hieß es in einer Mittelung

ivi