Trump fühlt sich vom Rest der Nato alleingelassen. Westliche Staaten rufen Israel zu Verzicht auf Bodenoffensive im Libanon auf. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? Auf diese Reporterfrage gibt US-Präsident Donald Trump eine Antwort, die aufhorchen lässt. „Israel würde so etwas niemals tun", sagt Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: „Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.” Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
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Eugen Epp
Trump beschwert sich über Verbündete
Nach ablehnenden Reaktionen auf seine Forderung nach einem Nato-Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus beklagt US-Präsident Donald Trump eine mangelnde Hilfsbereitschaft von Verbündeten im Iran-Krieg. Einige der Verbündeten hätten „nicht besonders begeistert” auf seine Forderung reagiert, konstatiert Trump. „Seit 40 Jahren beschützen wir Euch, und Ihr wollt Euch nicht beteiligen”, sagte er an deren Adresse.
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Eugen Epp
Der Iran sieht sich auf einen langen Krieg vorbereitet. Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf sagte der arabischen Tageszeitung „al-Arabi al-Dschadid”, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden. „Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen.”
Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Der Iran werde weiterkämpfen, „bis der Feind seine Aggression bereut” und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
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Eugen Epp
Fünf westliche Staaten rufen Israel zu Verzicht auf große Bodenoffensive im Libanon auf
Deutschland und vier weitere westliche Staaten rufen Israel zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon auf. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs und -chefinnen Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und Großbritanniens. Die israelische Armee hat zuvor einen „gezielten Bodeneinsatz” gegen Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben.
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Lennard Worobic
Israel hat nach eigenen Angaben einen „gezielten Bodeneinsatz“ gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Südlibanon gestartet. Soldaten der 91. Division der israelischen Streitkräfte (IDF) hätten „in den vergangenen Tagen“ das Vorgehen „gegen wichtige Stellungen der Hisbollah im Südlibanon eingeleitet“, erklärt die israelische Armee.
Lennard Worobic
Merz warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon. Eine solche Offensive würde die „hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen“, sagt Merz am Montag in Berlin. „Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Michael Kappeler/dpa
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Lennard Worobic
Nach einem iranischen Raketenangriff sind nahe der heiligen Stätten der drei Weltreligionen in Jerusalem nach Polizeiangaben Trümmerteile niedergegangen. Polizeikräfte und Sprengstoffexperten seien gegenwärtig an mehreren Einschlagorten in der Altstadt im Einsatz, heißt es in einer Polizeimitteilung.
Betroffen seien unter anderem der Tempelberg, die Grabeskirche und das jüdische Viertel. Auch an weiteren Orten in Jerusalem sei es zu Einschlägen gekommen. Es gibt zunächst keine Informationen zu möglichen größeren Schäden an den heiligen Stätten, die im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems liegen.
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Lennard Worobic
Merz warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon. Eine solche Offensive würde die „hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen“, sagt Merz am Montag in Berlin. „Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Michael Kappeler/dpa
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Lennard Worobic
Gesandte des von US-Präsident Donald Trump geführten sogenannten Friedensrats („Board of Peace“) haben sich Insidern zufolge in Kairo mit Vertretern der Hamas getroffen. Ziel der Gespräche am Wochenende sei es gewesen, die brüchige Waffenruhe im Gazastreifen zu retten, sagten drei Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
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Lennard Worobic
Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Straße von Hormus ist international auch bei engen Verbündeten auf Ablehnung gestoßen. Der britische Premierminister Keir Starmer sagt: „Es wird keine Nato-Mission sein, und es war auch nie als eine Nato-Mission vorgesehen.“ Zuvor hatte die Bundesregierung sich ebenfalls ablehnend gezeigt.
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Lennard Worobic
Außenminister Araghtschi: Iran wird Krieg „so weit wie nötig“ weiterführen
Der Iran ist nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi bereit, den Krieg nach den Angriffen der USA und Israels „so weit wie nötig“ weiterzuführen. Er sei überzeugt, dass die beiden Staaten mittlerweile verstanden hätten, mit was für einem Land sie es zu tun hätten – „einem Land, das nicht zögert, sich zu verteidigen und bereit ist, den Krieg, wohin er auch führen mag, fortzusetzen“, sagt Araghtschi bei einem wöchentlichen Termin des Außenministeriums mit Medienvertretern.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi. Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa
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Lennard Worobic
Bei Angriffen auf Ziele in Teheran hat Israels Luftwaffe Armeeangaben zufolge eine Anlage ins Visier genommen und zerstört, in der der Iran Fähigkeiten für Angriffe auf Satelliten im Weltraum entwickelt haben soll. Die von Irans Regierung genutzte Einrichtung sei deshalb „eine Bedrohung für Israels Satelliten sowie Weltraumressourcen anderer Länder“ gewesen. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Niels Kruse
Der Irankrieg lässt die Großhandelspreise für Erdgas steigen. Die günstigsten Verträge kosten jetzt im Schnitt 9,4 Cent pro Kilowattstunde – 1,2 Cent mehr als noch im Februar, wie eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt. Grund seien die stark gestiegenen Großhandelspreise für Erdgas, berichtete das Portal – ein Anstieg von rund 15 Prozent für Neukunden.
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Lennard Worobic
„Die Vereinigten Staaten haben uns vor diesem Krieg auch nicht zu Rate gezogen, und insofern glauben wir, dass dies auch nicht die Angelegenheit der Nato und der Bundesregierung ist“Regierungssprecher Stefan Kornelius
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Lennard Worobic
Bei einem israelischen Luftangriff in Teheran ist iranischen Angaben zufolge ein Gebäude der städtischen Stromwerke bombardiert worden. Das Verwaltungsgebäude im Stadtteil Schohada sei getroffen worden, berichtet das staatliche TV-Netzwerk SNN. Mehrere Mitarbeiter und Ingenieure kamen demnach ums Leben. Eine genaue Opferzahl nennt der Bericht nicht. Durch die Druckwelle der Explosion seien auch Gebäude in unmittelbarer Nähe beschädigt worden. Splitter hätten Passanten in den Tod gerissen und verletzt.
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Lennard Worobic
Vom Verteidigungsminister kommen ähnliche Töne: Boris Pistorius hat Trumps Forderung nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei“, sagt der SPD-Politiker bei einem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds in Berlin.
Lennard Worobic
Bundesaußenminister Johann Wadephul erteilt den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagt der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen.
Außenminister Johann Wadephul (Archivbild). Carsten Koall/dpa
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DPA · AFP · Reuters · SID
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