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"Zu hundert Prozent falsch": Escort-Berichte: Melania Trump verklagt "Daily Mail"

Melania Trump fordert ein Millionen-Schmerzensgeld von der "Daily Mail". Das Boulevardblatt hatte über eine angebliche Escort-Vergangenheit der Frau von Donald Trump berichtet - und will alles ganz anders gemeint haben.

Melania Trump sieht sich in ihrem Ruf geschädigt

Melania Trump sieht sich in ihrem Ruf geschädigt

Melania Trump, die Ehefrau von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump, hat die Boulevardzeitung "Daily Mail" auf 150 Millionen Dollar verklagt - wegen Berichten über angebliche Escort-Tätigkeiten in den neunziger Jahren. Das berichtet der "Guardian".

Die Berichte seien "zu hundert Prozent falsch und für ihre persönliche und berufliche Reputation enorm schädlich", begründete Melania Trumps Anwalt Charles Harder die Klage. Die hohe Summe sei gerechtfertigt, weil die Beklagten "ungeheuerlich, bösartig und schädlich" vorgegangen seien. Die Klage wurde vor einem Gericht in Montgomery County nahe Washington eingereicht. Sie richtet sich gegen den Verlag Mail Media Inc und den Blogger Webster Tarpley. 

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"Daily Mail" gibt Erklärung ab

"Mail Online", der Online-Auftritt der "Daily Mail", hat den Artikel inzwischen von der Webseite entfernt und eine Erklärung abgegeben. Darin heißt es, man habe mit dem Bericht nicht nahelegen wollen, dass die Gerüchte stimmen. "Es ging darum, ob diese Anschuldigungen Folgen für die US-Präsidentschaftswahl haben könnten, auch wenn sie nicht stimmen." Man bedauere, falls es zu Missinterpretationen gekommen sei.

Das aus Slowenien stammende Ex-Model Melania Trump ist die dritte Ehefrau des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Der von ihr beauftragte Anwalt Harder gilt als Spezialist für derartige Schmerzensgeldklagen: Für den Wrestling-Star Hulk Hogan hatte er 140 Millionen Dollar erstritten, nachdem im Internet ein Sexvideo von Hogan veröffentlicht worden war.


kis mit AFP