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"Twilight"-Hauptdarsteller: Robert Pattinson versteht Vampir-Kult nicht

Als Vampir Edward glitzert Robert Pattinson wie ein Diamant, wenn er ins Sonnenlicht tritt. Dennoch kann er nicht nachvollziehen, woher die Faszination der Fans für Blutsauger kommt. Sein eigenes Leben gleicht dank der Vampirrolle zudem eher einem "James Bond"-Film.

Millionen von Mädchen würden gern ihren Hals an sein Gebiss werfen, doch der britische Schauspieler Robert Pattinson kann die Bewunderung für Vampire selbst gar nicht nachvollziehen. Dabei schaut Pattinson gerade von jedem zweiten Filmplakat der Welt als Vampir Edward, den er in den überaus erfolgreichen "Twilight"-Filmen verkörpert.

"Das Nervige an ihm [Edward] ist, dass die Fans ihn als perfekten Typen betrachten", sagte der 25-Jährige der Zeitung "Daily Star". Eigentlich wollte Pattinson den Film-Vampir als fehlerhaftes Wesen portraitieren, doch die Unbekümmertheit, mit der die Fans der Reihe Blutsauger zu Sex-Symbolen verklären, irritiert ihn sehr. "Die Leute sind von ihnen besessen und ich habe keine Ahnung, warum", so Pattinson. Denn die Schauspieler von Vampiren sähen durch das leichblasse Make-up und die Fangzähne meist schlechter aus als im realen Leben.

Das gewaltige Interesse seiner Fans hat für Pattinson auch eine Schattenseite. Jeder seiner Schritte würde verfolgt, was ihn in teilweise essentiellen Entscheidungen stark einschränkt. "Es ist lästig, nach einem Ort zu suchen, an dem man leben kann, weil man sich die ganze Zeit wie ein Flüchtling oder ein CIA-Undercover-Ermittler oder so fühlt. Man macht sich echt Gedanken um Spione. Wenn man nach einem Haus sucht, dann fragt man sich: 'Wie ist das mit dem Parken auf der Straße? Können die Leute hereinsehen?' Man kann niemanden einstellen, der sauber macht und man muss sich wegen Gästen Sorgen machen, falls jemand darüber spricht, wo du wohnst."

ono/Bang