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"Verblendung" auf amerikanisch: Daniel Craig hat Originalfilme nicht gesehen

In der Neuverfilmung von "Verblendung" spielt Daniel Craig den Journalisten Mikael Blomkvist, die Originalfilme von Stieg Larssons "Millenium"-Trilogie hat sich der Schauspieler aber gar nicht angesehen. Von den Büchern zeigt sich Craig allerdings begeistert.

In der Neuverfilmung des Bestsellers "Verblendung" spielt Daniel Craig eine Hauptrolle, die Originalfilme, die mit schwedischen Schauspielern umgesetzt wurden und die Grundlage zu dem Hollywood-Streifen bilden, hat sich der Schauspieler allerdings nicht angeschaut. "Ich hab' die Filme nicht gesehen, aber ich habe gehört, dass sie sehr gut sind", sagte er der "Superillu". "Seit ich wusste, dass ich in der US-Verfilmung mitspiele, habe ich sie gemieden. Die Bücher hab' ich jedoch kurz nach ihrer Veröffentlichung gelesen. Und die haben mich ziemlich gefesselt."

Noch in diesem Jahr wird Daniel Craig außerdem zum dritten Mal als der berühmte Geheimagent James Bond auf die Kinoleinwand zurückkehren. Doch obwohl die Rolle seit der ersten Verfilmung der Abenteuer des britischen Spions stets mit hochkarätigen Schauspielern besetzt war, hat Craig keine Lust, seine Vorgänger zu treffen. "Nein. Ich denke keiner von uns möchte in einem Raum mit dem anderen sein", mutmaßte er gegenüber Superillu". "Wir haben doch alle Wichtigeres zu tun als das."

Ob er nach dem nächsten Bond, der den Titel "Skyfall" tragen wird und im November in die deutschen Kinos kommt, noch einmal in die Agentenrolle schlüpfen wird, wollte der Frauenschwarm nicht verraten. "Schon als Kind haben mir meine Eltern eingebläut: 'Junge glaub nichts, was in der Zeitung steht.' Und daran halte ich mich bis heute", erklärte er und bezog sich damit auf die in den Medien kursierenden Gerüchte.

mlr/Bang