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"X-Men: Erste Entscheidung" Kevin Bacon - ein Spargeltarzan als Superheld


Kevin Bacon spielt in "X-Men: Erste Entscheidung" einen Superhelden. Die obligatorischen Muskeln hat er sich dafür allerdings nicht antrainiert. So kräftig wie seine Bösewicht-Rolle Sebastian Shaw könne er ohnehin nie werden, glaubt der Schauspieler.

Hat keinen Zweck: Kevin Bacon verzichtete bei seiner Rolle in "X-Men: Erste Entscheidung" darauf, Muskeln aufzubauen, weil er seinem Vorbild sowieso nicht gerecht werden konnte, wie er glaubt. In dem neuen Mutanten-Streifen mimt der Schauspieler den Bösewicht Sebastian Shaw. In der Comicvorlage hat die Figur unglaubliche Muskeln, ihr Darsteller hat jedoch darauf verzichtet, Bodybuilding zu betreiben. Der Amerikaner hofft, dass die Fans nicht allzu enttäuscht sind, dass er nicht so superstark wirke, aber es wäre noch schlimmer gewesen, wenn er es versucht hätte und gescheitert wäre.

"Sebastian Shaw sieht aus wie Benjamin Franklin auf Steroiden. Ich hätte unglaublich viel Zeit im Fitnessstudio verbringen müssen." Er denke, dass keine Zeit der Welt ihn dazu gebracht hätte, so wie Shaw auszusehen, sagte der 52-Jährige im Interview mit "USA Today".

Shaw kann im Comic jede Kraft, die ihm entgegengeschleudert wird, annehmen und sie gegen seine Gegner verwenden. Für Bacon war es eine Freude, einen Bösewicht zu spielen, da er sich je nach Gesprächspartner unterschiedlich verhält. "Ich mag ihn, weil er böse ist, aber er ist auch aalglatt und weltmännisch und irgendwie charmant", erklärte der Künstler seine Rolle.

Die "X-Men"-Comics hätten den Darsteller damals nicht interessiert, er habe in seiner Jugend sein ganzes Geld lieber für Platten ausgegeben, so Bacon. Er hoffe allerdings, dass sich seine Kinder Travis, 21, und Sosie, 19, für den Film interessieren werden. In dem Action-Spektakel spielen auch January Jones und James McAvoy mit.

mlr/Cover Media Cover Media

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