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Abgewatscht - die Promi-Satire: Poppen und Shoppen

Nach der Trennung vom Monsterbusen mutiert Peter Andre zum Mönch, Fräulein London lässt sich zu Porielle aufspritzen, Uschi Oberweitenmaier bessert ihre Rente auf. Dringend gesucht wird ein Push-Up fürs Gehirn, und wir erfahren das Geheimnis einer guten Promi-Ehe.

Von Stefan Mielchen

Kein Sex ist auch keine Lösung - oder etwa doch? Während ihrer Ehe war die einzige Gemeinsamkeit von Busenwunder Katie Price und Popsänger Peter Andre die gemeinsame Vorliebe für alles, was horizontal am schönsten ist. Stoßzeit rund und um die Uhr, das war auf Dauer irgendwie unbefriedigend. Nach nur fünf Jahren wurde der eheliche Dirty Talk zum Beziehungskiller. Mehr noch, der Sex-Überschuss lässt Andre nun zum Mönch mutieren! Doch statt im Kloster verarbeitet er seinen Trennungsfrust lieber in der Muckibude. Bis zur endgültigen Scheidung von den Monsterbrüsten will der 36-Jährige komplett keusch leben und statt der Liebsten nun Gewichte stemmen. Die reden wenigstens nicht.

Wie es in fünf Jahren um die Ehe von Lilly und Boris Becker bestellt ist, kann hingegen niemand so genau sagen. Noch scheint der Honeymoon nicht enden zu wollen: Auf die Reporterfrage nach einer möglichen Schwangerschaft antwortete Lilly: "Noch ist nichts in Sicht, aber wir üben jeden Tag - das macht mehr viel Spaß." Boris beschrieb das Eheglück etwas kryptischer: "Wir haben ein neues, gemeinsames Selbstbewusstsein", ließ er wissen, "aber wir gehen zu oft Shoppen." Warum so kritisch? Shoppen und Poppen ist doch das Konzept der meisten Promi-Beziehungen.

Hiervon ist Annemarie Eilfeld weit entfernt. Unmittelbar, bevor sie gänzlich in Vergessenheit gerät, kehrte das Flittchen aus der letzten Superstar-Staffel noch einmal auf die Bildfläche zurück und klagte, seit einem Jahr unberührt zu sein. "Ich bin keine Schlampe", hieß es wörtlich, aber wer glaubt schon alles, was in der "Bild"-Zeitung steht? Dort war in dieser Woche immerhin auch die beste Idee seit langem zu lesen, allerdings noch in eine Frage gekleidet: Dass Sarah Connor nach Italien auswandert, wo der angebliche Lover Diego neuerdings Fußball spielt, wäre endlich einmal eine gute Nachricht.

Porielle braucht Push-up-Gehirn

Am besten nimmt sie Lorielle London gleich mit, die nach DSDS und Dschungelcamp derzeit als lebende Körperweltenausstellung in die Geschichte eingeht. Nach der Umrüstung vom, nun ja - Mann zu einer Art Frau stellte die ehemalige Lorenzo fest, dass man an Doppel-D ganz schön schwer zu tragen hat. Also wurde obenrum abgerüstet und hintenrum umso mehr draufgesattelt: 50 ml Hyolonsäure ließ sie sich in linke Backe spritzen und hielt die rechte auch gleich hin. 150 ml sollen noch folgen. Als Porielle könnte die 24-Jährige nun bedenkenlos zur Wahl der Miss Arschgesicht antreten. Ihr Geheimtipp: "Ich trage Push-up-Höschen, die lassen den Po zusätzlich schön füllig erscheinen." Wenn’s doch nur ein Push-up-Gehirn gäbe!

Immerhin werden bedeutende Menschen mittlerweile schon als Roboter eingesetzt. Eigentlich war das mal genau andersherum gedacht, aber im Fall von Barack Obama wollen wir mal nicht so sein. Der US-Präsident hält jetzt als täuschend echter Robobama täglich eine Rede in Disneyland. Zu allem Überfluss wurde bekannt, dass Dr.-House-Darsteller Kal Penn in dieser Woche als Berater im Weißen Haus angefangen hat. Das ist in etwa so absurd, als würde Sascha Hehn aus der Schwarzwaldklinik ins Kabinett wechseln und die Gesundheitsministerin künftig im Phantasialand als Robo-Ulla zu Risiken und Nebenwirkungen Auskunft geben.

Elvers neuer Job als Schmuckverkäuferin

Einen neuen Job hat auch Jenny Elvers-Elbertzhagen gefunden: Sie darf ihren eigenen Schmuck künftig im Homeshoppingkanal präsentieren. Angesichts eines mehrjährigen Vertrages sowie eines angeblich siebenstelligen Honorars muss man wohl davon ausgehen, dass hier mal wieder aus Dreck Geld gemacht wird. "Der Schmuck ist hundertprozentig von mir selbst entworfen, alltagstauglich und glamourös", beteuert Jenny. Eben.

Apo-Muse knackig dank Photoshop

Da loben wir uns Uschi Oberweitenmaier, die ihre karge Rente jetzt mit dem aufbessert, was sie 1968 schon am besten konnte: Ausziehen! Mittlerweile zollt die Apo-Muse der altersbedingten Verwitterung Tribut und präsentiert ihre Reize dezent verhüllt als Unterwäschemodel. Orangenhaut? Pah, wozu gibt’s Photoshop! Es können schließlich nicht alle so ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Körper haben wie Schauspielerin Sandra Bullock. Die 44-Jährige erklärte in dieser Woche, mit ihrem bescheidenen Busen völlig zufrieden zu sein: "Seien wir ehrlich: Der liebe Gott hatte für mich ein eher aerodynamisches Design im Sinn, wie bei einem Sportwagen - Schwerpunkt hinten, vorn ganz wenig Gewicht."

Bei soviel Selbsterkenntnis wollte auch Oscar-Preisträgerin Kate Winslet nicht außen vor bleiben. "Ich bin daran gewöhnt, dass die Leute meine Titten öffentlich diskutieren", sagte sie laut "Harpers Bazaar". Ihr Busen habe allerdings ein Verfallsdatum: "Wenn die Leute meine Brüste im Film sehen und sagen, dass sie genau das tun, was echte Brüste tun, dann ist das großartig. Aber ich werde im Oktober 34 Jahre alt und kann so etwas nicht ewig machen." Schade eigentlich. Bleibt allerdings noch die Frage: Was genau tun echte Brüste eigentlich so?