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Abgewatscht - die Promi-Satire: Sport ist (Ehe-)Mord

Diese Woche steht ganz im Zeichen der körperlichen Fitness: Katie Price schwingt die Hüfte und die Möpse, bei Calli purzeln die Pfunde. Und während die einen schwitzen, stellt Blondchen Paris den Masterplan für den Weltfrieden vor. Die Lösung aller Probleme: eine riesige Party!

Von Stefan Mielchen

Kein Sex vor der Ehe ist schon schlimm. Kein Sex in der Ehe ist richtig blöd! Diese Erfahrung musste jetzt Peter Andre machen, der Noch-Gatte von Ex-Boxenluder Katie Price. Die trägt zwar Brüste groß wie Kindsköpfe spazieren. Doch alles, was Männern Spaß macht, ist ihr angeblich zu anstrengend. So meldet die britische "Sun", dass Katie für den London Marathon trainiere - wie immer das mit ihrem Vorbau funktionieren soll. Für den nächtlichen Matratzensport sei die 30-Jährige daher zu erschöpft, so das Fachblatt. Seit einem halben Jahr gehe das nun schon so. Doch mit der Enthaltsamkeit hat sich auch die einzige Gemeinsamkeit des Paares erschöpft.

Wie es sich in diesen Kreisen gehört, wirft Peter Andre bereits fleißig mit Dreck: "Wenn sie getrunken hat, ist sie zu allem fähig", bescheinigt er seiner Frau. "Dann steckt der Teufel in ihr." Und der hat ja bekanntlich den Schnaps gemacht. Katie ist nach eigener Aussage "am Boden zerstört". Kein Wunder, die Dame hat an ihrem Schicksal ja auch besonders schwer zu tragen.

So wie Rainer Calmund, die Fleisch gewordene Schnappatmung. 133 Kilo Kampfgewicht brachte Calli laut "Bunte" zuletzt auf die Waage. Die rheinische Frohnatur wettert dennoch mit gewichtigen Argumenten gegen Menschen, die ihre Körper vernachlässigen. Da ist er zumindest vom Fach: "Es kann doch nicht sein, dass viele Menschen ihr Auto regelmäßig zur Inspektion bringen, aber ihren Körper, der schon im roten Bereich ist, nicht trainieren." Is' klar, Dicker! Immerhin hat Calmund selbst auch auf die Bremse getreten und bereits 30 Kilo abgespeckt, um aus dem dunkelroten Bereich herauszukommen. An diesem Wochenende tritt er beim Halbmarathon in Essen an. Die Erdbebengefahr im Ruhrgebiet dürfte dramatisch ansteigen.

Kurort Knast

Dass man mit Speck Mäuse fängt, ist nicht nur so eine Redensart, sondern auch gerichtsfest bestätigt. Nachdem Charakterdarsteller Carsten Speck ("Hallo Robbie") bereits wegen Betruges gesessen hat, darf nun auch seine Gattin Cora einfahren: drei Jahre und drei Monate Knast! Doch das muss nichts Schlimmes sein. Gerade ist Boy George nach nur vier von 15 Monaten entlassen worden - wegen guter Führung! Gut, er ist wegen schlechten Benehmens eingebuchtet worden. Man fesselt schließlich keine Stricher ans Bett, um sie dann zu vermöbeln. Doch Boy George hat die Auszeit sichtlich gut getan: Er sieht deutlich besser aus, hat tüchtig abgenommen und trägt einen gepflegten grauen Bart. Resozialisierung kann so schön sein.

Gaga ist in der Klapse

Zur Asozialisierung der Gesellschaft hat eine Dame beigetragen, die seit letztem August eigentlich niemand vermisst hat – außer den Kollegen der "Bild"-Zeitung natürlich. Die spürten Lady Bitch Ray in dieser Woche in einer hessischen Psychoklinik auf: Burn-Out-Syndrom! Da ist es natürlich konsequent, den Reportern in der Klapse Rede und Antwort zu stehen. Und siehe da: die Bitch ist neuerdings ganz handzahm. In einer halben Stunde sei ihr nur ein einziges Mal das böse F-Wort über die Lippen gekommen: "Ich sehe es nicht als Schwäche an, dass ich hier bin. Wer das meint, soll sich selbst ficken", gab die Skandalrapperin zu Protokoll. Keine Sorge: Wir finden es echt stark, dass Du dort bist. Schönen Aufenthalt noch!

Grundierung, Abdeckstift und Terrakottapuder vom Premierminister

Helle Aufregung herrschte in dieser Woche in London: Ein Mitarbeiter von Premierminister Gordon Brown hatte die Schminktipps für seinen Chef im Taxi liegen lassen. Seither weiß das Empire, dass Brown ganz behände mit Grundierung, Abdeckstift und Terrakottapuder umzugehen weiß. Damit er im Fernsehen eine gute Figur macht, heißt es in der Anleitung: "Das Make-up soll großflächig aufgetragen werden, wie beim Anmalen einer Wand. Auch die Ohren und Augenlider sollen nicht ausgespart werden." Als deutscher Kanzler würde man vielleicht noch den kollegialen Tipp hinzufügen: "Gelegentlich die Haare schwarz färben."

Apropos: Paris Hilton sollte unbedingt noch für die ZDF-Sendung "Ich kann Kanzler" nachnominiert werden! Sie steht kurz davor, den Friedensnobelpreis zu erhalten. Dem "Tatler Magazin" erklärte die Dame jetzt, wie Politik funktioniert: "Ich würde auf jeden Fall versuchen, mit den Ländern, die wir bekämpfen, Frieden zu schließen", sagte sie. "Ich würde rüberfliegen und eine große Party schmeißen, damit alle zusammen kommen können, sich miteinander verstehen und so der Krieg gestoppt würde." Dass darauf noch niemand gekommen ist! Die Taliban warten bestimmt schon.

War sonst noch was? Na klar: Der Papst war im Heiligen Land - und da müssen sich Madonna und Jesus natürlich auch gleich wieder in die Schlagzeilen drängen! Die Sängerin soll eine Zeremonie planen, in der sie die Zuneigung zu ihrem 22-jährigen Lover öffentlich machen will. Als ob das noch nötig wäre! In Anwesenheit eines Rabbis will die Mutter Gottes der Popmusik ihre Liebe gestehen. "Durch diesen Akt möchte Madonna ein wenig Aufmerksamkeit auf Jesus lenken und sicher gehen, dass sie eine solide Beziehung haben", wurde eine Freundin zitiert. Da hilft wohl nur noch ein Stoßgebet: Herr, schick Hirn vom Himmel!