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"Saturday Night Live" "Ich bin härter als Hitler" - so genial kehrt Alec Baldwin als Donald Trump zurück

Alec Baldwin als Donald Trump
Alec Baldwin als Donald Trump
© NBC/Twitter

Orangene Haut, zerzaustes Haar und wirre Reden: Alec Baldwin gelingt die perfekte Parodie auf Donald Trump. Am Wochenende mimte er in der US-Show "Saturday Night Live" erneut den Präsidenten - und sorgte für Lachkrämpfe.

Es ist seine Paraderolle: Alec Baldwin ist der perfekte Donald Trump. Mehrfach hat der Schauspieler in der US-Show "Saturday Night Live" bereits den Präsidenten parodiert. Nicht nur sein Aussehen mit orange gefärbter Haut und zerzaustem Haar machen  Baldwin zu einem perfekten Trump. Es sind vor allem seine Gestik und Mimik, die diese Parodie perfekt machen. Am vergangenen Samstag gab Baldwin davon erneut erneut eine Kostprobe.

In der Show begrüßte der falsche Trump das Publikum zu einer Pressekonferenz im Baltikum. Baldwins Schauspiel-Kollegin Kate McCinnon stand ihm als die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite zur Seite. Und dann begann die geniale Trump-Show. Zunächst bekam das Live-Publikum Trumps Gedanken zu hören: "Oh mein Gott, ich bin schon so gelangweilt. Ich möchte lieber Roseanne sehen." Doch dann trat Trump an Mikro.

Alec Baldwin und seine perfekte Trump-Gestik

"Bevor ich zu der Freakshow hier komme", sagte der falsche Trump mit Blick auf die anderen Staatsgäste, "möchte ich eine vorbereitete Mitteilung verlesen - nur um zu zeigen, dass ich lesen kann." Baldwin spielte damit auf Trumps Angewohnheit an, sich von seinem Stab wichtige Informationen auf Zetteln zustecken zu lassen. Doch statt die Anweisungen zu befolgen, las er sie laut vor. "Gratuliere nicht Putin", sagte er. Doch was wäre ein Trump, wenn er sich von diesem Fauxpas aus der Ruhe bringen lassen würde.

„Okay, Zeit das freihändiger zu machen“, fuhr der falsche Trump fort - und  machte dann das Gegenteil von de,, was auf dem angeblichen Zettel stand. „Ich gratuliere Wladimir Putin - auch wenn niemand sich härter gegen Russland stellt als ich. Nicht mal Hitler“, sagte Baldwin als Trump-Parodie. Der Seitenhieb auf Trumps Russlandpolitik sorgte für Szenenapplaus.

"Ich schere mich nicht um Amerika"

Baldwins Trump-Parodie ist zwar überzeichnet, doch sie ist auch deshalb genial, weil vieler der Sätze durchaus von Donald Trump selbst stammen könnten. Der US-Präsident schert sich nur selten um Konventionen und regiert via Twitter. Und auch wenn er sich noch nicht mit Hitler verglichen hat: Viele seiner Äußerungen sorgten in der Vergangenheit für Empörung.

Er müsse sich jetzt beeilen, weil er noch ein paar Handelskriege anzetteln müsse, fuhr Baldwins Trump fort. Zum Schluss seiner Pressekonferenz stellte er klar, dass er 2021 für weitere vier Jahre gewählt werden möchte. "Ich schere mich nicht um Amerika. Diese vier Jahre meiner Präsidentschaft drehen sich darum, so viel Kohle wie möglich zu scheffeln. Und das wird mir weitere vier Jahre sichern", beendete das Trump-Double seine Rede. 

Falls es tatsächlich so kommt, hätte es auch eine gute Seite. Die Zuschauer von "Saturday Night Live" dürften sich auf viele weitere Trump-Parodien von Alec Baldwin freuen.

mai

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